Nassau. 43 Menschen sind durch den Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas getötet worden. Das aber ist nur die offiziellen Angaben über die jetzt gesicherten Todesfälle, wie Regierungssprecherin Erica Wells dem US-Fernsehsender NBC News sagte. Damit steigt die Opferbilanz um 13 Tote. Tatsächlich aber scheinen mehr als 1000 Menschen vermisst zu sein, und damit sind weitere Todesopfer zu befürchten. Zudem geht das Rote Kreuz von 13.000 Häusern aus, die der Wirbelsturm entweder schwer beschädigt oder komplett zerstört hat.

Wirbelsturm der Höchststufe 5

Der Hurrikan "Dorian" hatte in den vergangenen Tagen als Wirbelsturm der Höchststufe 5 auf den Bahamas gewütet. Der Sturm legte das Urlaubsparadies in weiten Regionen in Trümmer. Nach Angaben der Vereinten Nationen brauchen mindestens 70.000 Menschen auf der zwischen Kuba und Florida gelegenen Inselgruppe dringend Hilfe. Die internationale Hilfe ist bereits angelaufen, unter anderem stellte die EU 500.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. (red/apa/afp)