Vatikanstadt/Antananarivo. Papst Franziskus besuchte am Sonntag in Madagaskar ein Wohn- und Beschäftigungsprojekt für ehemalige Bewohner von Mülldeponien, das zu einem wesentlichen Teil mit Hilfe von Spenden aus Österreich finanziert worden ist. Das "Kärntner Dorf" gehört zum Projekt "Akamasoa", bei dem Häuser, Werkstätten und Schulen gebaut werden, um den Menschen eine neue Lebensperspektive zu geben.

Spendensammlungen in Kärnten

Von den 1400 Häusern, die bereits errichtet wurden, sind 480 durch Benefizkonzerte, Initiativen in Pfarren und private Spenden aus Kärnten ermöglicht worden, wie Josef Kopeinig, langjähriger Rektor des kirchlichen Bildungshauses Sodalitas im Kärntner Tainach, im Interview mit Kathpress schildert.

Kopeinig, machte das Projekt "Akamasoa" schon vor etlichen Jahren in Österreich bekannt. Ursprünglich wollte er durch seine Initiative mit Geldern aus Österreich 20 bis 30 Häuser finanzieren. Mittlerweile strebt er ein deutlich größeres Ziel an: "So Gott will schaffen wir es noch dieses Jahr das 500. Haus zu bauen." (apa)