Washington. Der Hurrikan "Laura", der sich über dem Golf von Mexiko auf die US-Küste zubewegt, gewinnt weiter an Stärke. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Stundenkilometern sei "Laura" nun ein Hurrikan der Stärke vier von fünf, teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) am Mittwoch mit. Der Prognose zufolge sollte "Laura" in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) nahe der Grenze zwischen den Bundesstaaten Texas und Louisiana aufs Festland treffen und sich erst danach abschwächen. Es bleibe wenig Zeit, Leben und Eigentum zu schützen, bevor die Pegelstände steigen und der Wind stärker wird, warnten die Meteorologen.

Prognostiziert werden eine lebensbedrohliche Sturmflut mit großen und gefährlichen Wellen, extreme Winde und Sturzfluten im Osten des Bundesstaates Texas und Teilen von Louisiana.

Rekordjahr für Wirbelstürme?

Die US-Klimabehörde NOAA rechnet damit, dass 2020 ein Rekordjahr für Wirbelstürme werden könnte. Erwartet werden 19 bis 25 Stürme, von denen sieben bis elf Hurrikans werden könnten, drei bis sechs sogar sehr starke mit Windgeschwindigkeiten von 178 Stundenkilometer und mehr. In durchschnittlichen Jahren gibt es an der Atlantikküste zwölf Stürme, von denen sich drei zu Hurrikans der Kategorie drei, vier oder fünf entwickeln. Die Wirbelsturm-Saison endet Ende November. (apa,dpa)