"Wiener Zeitung": Welche Rolle spielen Religiosität und Katholizismus dort, wo Mission vor allem Entwicklungshilfe bedeutet?

Pater Karl Wallner: Gerade in Afrika gibt es einen großen religiösen Hunger, und da herrscht schon eine Art Wettbewerb der Gottesbilder. Es ist einfach ein Unterschied zwischen Animismus, wo Menschen Angst vor Geistern und Hexen haben oder Albino-Kinder umgebracht werden, nur weil man glaubt, dass man reich wird, wenn man einen Körperteil vergräbt, dem Islam, der einen übermächtigen Gott verkündet, und eben dem Gekreuzigten, der die Liebe verkündet. Und die Seele der Menschen in diesen Ländern ist eben sehr hungrig. Natürlich erleben wir dort auch starke Verwerfungen durch Ungerechtigkeit. Gerade die Corona-Krise zeigt all die gesellschaftlichen Vorerkrankungen, die sie letal anfällig machen: medizinische Unterversorgung, soziale Ungerechtigkeit, Clanwesen mit gierigen korrupten Staatschefs, die nach der demokratischen Wahl binnen eines Jahres zu Diktatoren mutieren, Bürgerkriege - da geht mir die Heuchelei Europas auf die Nerven: Wir tun immer so, als wären wir so wahnsinnig humanitär, auch in der Flüchtlingssituation, aber in Wahrheit sind wir mit unseren Waffenlieferungen zu einem großen Teil die Ursache.

Aber zurück zu Ihrer eigentlichen Frage: Mission geschieht heute zu 90 Prozent durch das Zeugnis der Nächstenliebe, das unsere Ordensleute dort geben. Jeder Priester in Afrika ist sozusagen der Sozialminister seines Dorfes. Es gibt dort sonst keine soziale Infrastruktur. Jeder Pfarrer schaut, dass er ein Waisenhaus hat, eine Einrichtung für behinderte Kinder, eine berufsbildende Schule, um den jungen Leuten eine Zukunft zu geben, ein Hospiz für Kranke und Sterbende. Da gibt es keine Trennung zwischen einer homelitischen Verkündigung in der Kirche und der gelebten Praxis wie die Kirche sich dort darstellt. Bei uns predigt der Pfarrer am Sonntag, und daneben gibt es noch eine Kirche, die man als Caritas wahrnimmt - in Afrika ist das alles zusammen. Als Päpstliche Missionswerke fördern wir soziale, ökologische und humanitäre Projekte. Natürlich fördern wir auch religiöse Programme.

Ist das primäre Ziel von Mission die Verkündigung, und die Hilfe ist der Weg dazu? Oder ist es umgekehrt?

Papst Franziskus hat für uns das Motto ausgegeben: Wir unterstützen und stärken die Kirchen in den Missionsländern in allen Projekten, die sie an uns herantragen. Aber wir sind nicht bloß ein Hilfswerk. Das betont der Papst auch immer stark, wenn er sagt: "Ihr seid nicht eine NGO wie die anderen." Er bezeichnet uns auch nicht als sein Hilfswerk, sondern als sein Missionswerk, weil er diesen Doppelaspekt hat. Wir können Geld in diese Länder pumpen ohne Ende, wir können Bäuche füllen, das ist sicher gut. Aber das, was immer hungrig bleibt, ist die Seele. Wir helfen Hungernden, Kindersoldaten, Schwangeren - das sind vordergründig humanitäre Projekte, die vordergründig auch eine nicht-religiöse NGO machen könnte. Aber es sind immer Menschen im Einsatz, die vom Glauben erfüllt sind. Aber unser Ziel ist nicht, aus allen Afrikanern Katholiken zu machen. Das neue Konzept von Mission ist ganzheitlich, ehrlich - und erfolgreich. Durch diese Verbindung von Glaubenszeugnis und Verkündigung mit gelebter Humanität hat die Kirche dort eine Sogwirkung auf die Menschen.

Wie schätzen Sie die Rollen chinesischer Investoren in Afrika ein?

Die Informationen, die wir hier in Europa über Chinas Hegemonialbestrebungen bekommen, sind ja sehr dürftig. Wir reden über Donald Trump oder Wladimir Putin, aber die eigentliche Weltmacht ist China. Wir haben eine sehr schlimme Situation für die Christen in China, die durch das Abkommen mit dem Vatikan bereinigt, sondern weiter verstärkt wurde. China gibt sich ideologiefrei, das ist erstaunlich. Afrika ist mittlerweile für China ein Kolonialkontinent. In Dar es Salaam gibt es ganze Straßen mit chinesischen Schildern, die Flughäfen wimmeln von Chinesen, aufgrund der Ein-Kind-Politik gibt es einen Überschuss von 14 Millionen Männern, die teilweise nach Afrika kommen. Natürlich baut China auch Infrastruktur, aber man muss halt auch dahinter schauen. Dem diktatorischen Präsidenten in Burundi haben die Chinesen einen prächtigen Palast errichtet und dadurch Zugang zu allen Wirtschaftszweigen des Landes bekommen. Im stabileren Kenia haben sie eine Bahn gebaut und wollten aber auch die Rechte auf den Nyeri-Flughafen haben, die ihnen der Präsident dann verweigert hat. Es ist also sehr ambivalent. Man wird sehen, in welche Richtung sich das weiter entwickeln wird. Europa mit seinem humanitären Anspruch hat es verschlafen, sich dort helfend einzubringen. Vielleicht auch wegen des schlechten Gewissens aufgrund der furchtbaren Kolonialverbrechen der Vergangenheit.

Als Mitteleuropäer ist sicher die Gefahr groß, auf einem hohen Ross zu sitzen.

Ich kann den Spruch, dass man in Afrika sofort zum Rassisten wird, schon verstehen. Wenn man die Unordnung sieht, die andere Mentalität. Ich war davor immer geschützt, weil ich an der Hochschule in Heiligenkreuz bereits afrikanische Studenten erlebt hatte. Das waren meine intelligentesten Studenten.

Die kamen aber sicher auch aus den oberen Schichten.

Ja. Trotzdem habe ich eine furchtbare Ehrfurcht auch vor der afrikanischen Gesellschaft. Ich bin auch sicher, dass wir bald einen afrikanischen Papst haben werden.

Der dann sicher viel konservativer wäre, als es sich viele Katholiken bei uns wünschen würden.

Was ist konservativ? Das ist eine Form von Sprachimperialismus der 68er, den wir da fortsetzen: Wir bestimmen, was konservativ ist und was progressiv. Wir sind postmodern, wir sind postchristlich, wir haben eine Jugend auf der Sinnsuche, der keinerlei Ideale gegeben werden, wo eine Greta Thunberg kommen muss, um die jetzt auf die Straße zu bringen, damit sie irgendwelche Ideale haben, so fragil die sind. Was gibt uns das Recht zu sagen: Das ist konservativ, das ist progressiv. Ich habe das in Heiligenkreuz erlebt, als wir 2008 mit unserem Choral durch die Decke gegangen sind und als "Popmönche" neben Falco und DJ Ötzi in den Popcharts waren - mit einem Gesang, für den wir in den 1970ern noch geprügelt wurden, weil wir beim jahrtausendealten lateinischen Choral geblieben sind. Ich hasse diese Kategorisierung und Etikettierung, die auch innerkirchlich so ideologisch verwendet wird, weil sie auch Spaltung erzeugt. Schauen wir doch die Wertigkeit und Relevanz für die Menschen von heute an: Was ist gut, was ist schlecht?

Aber zurück zu Afrika: Es ist natürlich schon problematisch. Wir hatten bei uns die Aufklärung, die in Afrika so nicht stattgefunden hat. Das ist auch der Grund, warum die Freikirchen dort so einen Zulauf haben. Wobei das Spektrum von liberal bis antiklerikal und sogar ungustiös reicht. Da fahren schmuckbehangene Evangelikale in der fetten Limousine vor und erzählen den Leuten, sie müssten nur in ihrer armseligen Hütte fleißig zu Gott beten, um irgendwann reich herauszukommen. Aber man darf auch da nicht das Gute übersehen, das in ihnen steckt: Sie lassen sich auf die Bibel ein, das fehlt mir zum Teil in unserer katholischen Kirche - das Geschwafel über einen Softie-Jesus, wie wir es teilweise haben, das ist einfach nicht biblisch. Und dieses Gottesbild nach dem Motto "Weißer Riese weichgespült" - niemand braucht eine Kirche, die sagt: "Seid gut, seid nett, seid brav." Jesus ist doch nicht gekommen, um uns zum Nettsein aufzufordern, sondern er hat uns mit seinem Tod am Kreuz zu einer radikalen Lieber herausgefordert. Ich würde mir mehr radikale Christen wünschen im Sinne einer Mutter Teresa - die ist für mich der Inbegriff dessen.

Gibt es Länder, wo Sie die Mission aufgegeben haben?

Nordkorea ist ein großes Problem, auch das Gebiet des Islamischen Staates in Ostafrika, wo es eine ganz schlimme Christenverfolgung gibt, die auch wieder nicht bei uns thematisiert wird, und das subsaharische Afrika. Als ich voriges Jahr in Nigeria war, ist dort am Tag meiner Ankunft ein Priester erschossen worden. Das Beste, was man gegen den Islamismus tun kann, ist es, die Christen zu unterstützen, die keine Religion der Rache propagieren, sondern Versöhnung. Ich habe das in Ruanda selbst erlebt, wo Jahre nach dem Völkermord eine Frau mit dem Mörder ihrer Kinder gemeinsam in der Kirche gekniet ist. Ich würde kein Land aufgeben, weil ich keinen Menschen aufgeben möchte. Ich glaube, dass wir Christen unsere Botschaft in allen Ländern anbieten müssen, auch wo es Repressalien gibt.

Es gibt aber auch eine gewisse Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber.

Klar! Ich musste jetzt zweimal den Kongo absagen wegen Ebola. Vor zwei Jahren mussten wir Äthiopien absagen, weil am Rand von Addis Abeba Unruhen ausgebrochen waren, dabei ist das ein relativ sicheres Land.

Macht es einen Unterschied, ob Ordensfrauen oder -männer im Einsatz sind?

Ich habe im Senegal, wo nur 5 Prozent Christen sind, Ordensfrauen aus Österreich getroffen, die dort in Schulen wirken. Das sind sehr starke Powerfrauen. Wobei der Senegal stolz auf die Harmonie zwischen Islam und Christentum ist. Aber generell fällt mir auf: Bei uns sind Ordensfrauen meist liebe Omas, aber in Afrika sind das sehr, sehr starke Führungspersönlichkeiten, die selbst in islamisch geprägten Gesellschaften eine Kraft entfalten, die sie sonst nicht hätten. Die sich einsetzende, in der Nächstenliebe stehende Frau wird respektiert. Wir hatten das ja bei Mutter Teresa, wo in einem hinduistisch geprägten Land eine katholische Ordensschwester ein Staatsbegräbnis bekommen hat, weil sie sich einfach den Respekt aller erworben hatte. Der Inbegriff des Missionars ist für mich die Ordensschwester geworden, wie ich sie in unserem Kinderheim am Fuße des Kilimandscharo erlebt habe: Das sind richtige afrikanische Mamas, die sind 24/7 für die Kinder da sind. Man sagt übrigens in allen anderen Sprachen außer im Deutschen zu jedem Priester "Vater", und selbstverständlich sagt man in Afrika zu jeder Ordensschwester "Mutter". Das finde ich sehr schön, weil es eigentlich das Prinzip der Mission ist, diese Fruchtbarkeit im Väterlichen, im Mütterlichen, im Glauben, der einen selbst erfüllt, weiterzugeben.

Wie sieht es eigentlich in Europa, in Österreich aus? Kann man da noch missionieren?

Dieses Europa hat seinen kulturellen Aufstieg mit der griechischen Philosophie begonnen, die etwas sehr Wichtiges festgestellt hat: Jeder Mensch ist auf der Suche nach Glück. Und dieses Glücksstreben, dieses im Leben nicht rund sein, bis man ein letztes Ziel erreicht hat, das hat Europa stark geprägt. Das erklärt auch die außerordentliche Erfolgsgeschichte des Christentums. Was wir hier derzeit haben, ist einerseits eine Übersättigung an Irdischem, zugleich auch eine Verdrängung, ein Nichtzulassen dieser letzten Fragen: Woher komme ich, wohin gehe ich, was ist das Ziel meines Lebens? Oder wir beantworten sie sehr kurzfristig mit materiellen Werten, die langfristig nicht erfüllend sind. Ich stelle fest, dass auf anderen Kontinenten - und das hat nichts mit Armut zu tun - diese Frage nach dem Letzten viel stärker da ist. Und da gibt es auch eine viel größere Offenheit für das Religiöse, eben auch für das Christentum, das gerade seine größte Erfolgsgeschichte schreibt. Europa allerdings ist das Krisengebiet Nummer eins. Das liegt auch daran, dass es 250 Jahre lang hier quasi als Alleinursache für alles Böse dargestellt wurde. Wir haben natürlich viel Dreck am Stecken, weil wir 2000 Jahre lang bei den Menschen waren und da auch alles Menschliche mitgemacht haben. Wir haben hier eine Antistimmung gegen das Christentum. Wenn ich das Wort "Kirche" ausspreche, dann höre ich oft ein Seufzen. In Afrika oder in Asien, selbst in buddhistischen Ländern ist es umgekehrt. Da sieht man den starken Humanismus, der vom Christentum ausgeht. Auch in muslimischen Ländern wie dem Iran, wo eine geschätzte Million Menschen im Untergrund getauft ist, gibt es eine starke Begeisterung für das Christentum. Und auch in den USA gibt es eine starke Religiosität, mit der wir in Europa gar nichts anfangen können. Wir hier sind religiös unmelodiös geworden.

Aber was kann die Kirche da tun?

Wir haben bei Missio seit dem Corona-Lockdown eine Form von Seelsorge begonnen, indem wir gesagt haben: Schickt uns eure Probleme, wir bringen sie in unseren Livestream-Messen als Fürbitten vor Gott. Seit März sind 32.000 Fürbitten aus dem deutschsprachigen Raum via E-Mail und Post eingelangt, und es werden täglich mehr. Da sind die echten Sorgen der Menschen drinnen. Man sieht schon, dass auch unabhängig von der Corona-Krise, die das Ganze verschärft und uns die Endlichkeit und Fragilität unseres Lebens bewusst gemacht hat, diese Fragen auch bei uns da sind. Aber wir lassen sie nicht zu, und die Kirche hat sich leider auch auf dieses Spiel eingelassen, indem sie die Antworten, die der christliche Glaube zu bieten hat, gar nicht thematisiert. Wir reden nicht über einen Gott, der in unser Leben hineinwirkt und uns erst Liebe ermöglichet. Das ist schon ein großes Defizit der europäischen Kirche. Wir sind vielfach eine verängstigte Chamberlain-Kirche geworden, die versucht, sich zu arrangieren, bloß nicht anzuecken. Ich wünsche mir keine fanatische Rabauken-Kirche, aber eine mit mehr Profil in der Verkündigung der Hoffnung, die Christus uns geschenkt hat. Während in buddhistischen Ländern, wo es vielleicht 1 Prozent Katholiken gibt, die Kirchen voll sind und es eine Hochachtung des Glaubens gibt, haben wir hier in Europa fast eine Missachtung des Eigenen entwickelt. Wir sehen ja nicht einmal mehr, dass unser altruistischer Humanismus dem Christentum entspringt, das sagt: Erst dann, wenn du deinen Nächsten liebst, dann liebst du Gott auf die rechte Weise. Ich bin da sehr beunruhigt. Nach meinen Vorträgen kommt oft viel Kirchenkritik, die sich meist auf - entschuldigen Sie den Ausdruck - Banalitäten wie den Zölibat oder das Frauenpriestertum beziehen. Das geht so an der Substanz vorbei. Da konnte ich mir ein paar Mal nicht die Frage verkneifen: "Hasst ihr eure Kirche?" Dann sind die Leute schockiert, weil sie gar nicht merken, was da schon für ein Misston da ist. Die Wertschätzung für das, was uns in unserem Glauben erfüllt, die ist weg! Ich muss ein bisschen aufpassen, weil ich durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre bei Missio sehr kritisch der europäischen Kirche gegenüber geworden bin.

Was darf Mission nicht?

Mission darf nicht indoktrinieren. Deshalb ist auch der Begriff "Missionierung" für uns negativ besetzt, weil es eine Form der Indoktrination, des Kolonialismus war, des europäischen Kulturimperialismus. "Mission" hingegen sehen wir ganz positiv, weil es im Englischen bedeutet, eine Sendung zu haben - genau das ist es ja letztlich auch. Ich habe auch festgestellt, dass Jugendliche diesen Begriff oft verwenden. Da hat sich sprachlich wirklich viel geändert. Mission muss sich auch freihalten von staatlichen und anders institutionellen Einflussnahmen. Und ich sage meinen Mitarbeitern immer: Wenn wir Christliches tun, müssen wir selbst christlich leben. Und Mission muss auch sehr aufpassen, dass sie nicht in die Falle der Utopismen dieser Welt tappt. Ideologien, ob links oder rechts, ob man ein tausendjähriges Reich oder ein Paradies für die Arbeiterschaft errichten will, führen nur zu Frustration. Wir Christen glauben letztlich an eine ewige Erlösung, die wir bei Gott erreichen. Wir wollen mit allen Kräften diese Erde verbessern, aber Jesus hat selbst gesagt: "Arme werdet ihr immer unter euch haben." Das ist ein sehr trauriges Wort, aber einfach auch ein sehr realistisches. Wir können bei allem Einsatz die Weltprobleme nicht lösen. Das führt aber für den überzeugten Gläubigen nicht zu Fatalismus und Resignation, sondern dazu, dass er im Konkreten, im Einzelnen durch die kleine Tat, das kleine Gebet, die kleine Spende sein Bestmögliches zu tun versucht. Und dadurch geschieht eine wirkliche Weltveränderung.

Hat die Corona-Krise die Missionsarbeit erschwert?

Ich hatte die Riesenpanik, dass uns die Spender davonlaufen würden. Das ist aber nicht der Fall, im Gegenteil hat diese Krise sogar das Beste in den Menschen aktiviert. Es kommen sogar höhere Spenden. Wir können jetzt ein Projekt realisieren, das im März entstanden ist: Wir bauen ein Krankenhaus, wahrscheinlich in Nordmosambik, in einer Gegend, die so groß ist wie Niederösterreich und Oberösterreich zusammen, wo es derzeit keine einzige Krankenstation gibt. Ich möchte, dass in hundert Jahren in Afrika noch etwas daran erinnert, dass Europa n einer Krise war, und dass wir nachhaltig geholfen haben. Es soll ein richtig großes Spital werden. Natürlich ist die Flut der Hilfsansuchen in den Ländern, wo wir tätig sind enorm. Aber ich bin persönlich sehr stolz auf unsere Spenderinnen und Spender, die gerade in dieser schwierigen Zeit auch an andere denken, die weit weg sind, dass man sie auch emotional beiseiteschieben könnte.