Bei einem Selbstmordanschlag vor einer katholischen Kirche auf der indonesischen Insel Sulawesi sind Sonntag früh 14 Menschen verletzt worden. Die beiden Attentäter kamen nach Angaben der Polizei ums Leben. Nach einem Gottesdienst in der Stadt Makassar hatte ein mutmaßlicher Täter versucht, mit einem Motorrad auf das Gelände der Kirche zu gelangen, sagte einer der Priester. Ein Wachmann hätte ihn aber daran gehindert. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass es nur einen Täter gab. Die Ermittlungen liefen. Zuvor war von neun Verletzten berichtet worden. "Der Körper, den wir vor Ort gefunden haben, stammt vermutlich von dem Selbstmordattentäter", sagte der örtliche Polizeichef. Der Sprengsatz selbst sei "von hoher Sprengkraft" gewesen.

Die genauen Hintergründe des Anschlags waren zunächst nicht bekannt. Von den rund 270 Millionen Einwohnern Indonesiens sind knapp 87 Prozent Muslime, etwa zehn Prozent sind Christen. (apa/dpa/Reuters)