In den USA kam es erneut zu einem Schusswaffen-Angriff. Bei Schüssen in einem Paketzentrum des Logistikunternehmens FedEx in den USA sind Medienberichten zufolge mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Tat war am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Indianapolis im US-Staat Indiana begangen worden. Die Toten seien in dem Zentrum entdeckt worden, teilte die Polizei laut US-Medien mit. Mehrere Menschen würden mit Schusswunden in Krankenhäusern behandelt. Genaue Informationen über ihren Zustand lagen zunächst nicht vor.

Der Schütze soll sich den Berichten zufolge das Leben genommen haben. Die Polizei sei kurz vor Mitternacht zu der Lagerhalle nahe dem Flughafen der Stadt gerufen worden. Umliegende Straßen seien wegen des Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt gewesen, schrieb John Perrine von der Indiana State Police auf Twitter.

FedEx-Sprecher Jim Masilak sagte zu CNN, es handle sich um ein "tragisches" Ereignis. "Sicherheit ist unsere oberste Priorität, und unsere Gedanken sind bei all denen, die betroffen sind. Wir arbeiten daran, mehr Informationen zu sammeln und kooperieren mit den Ermittlungsbehörden."

Erst vor drei Wochen hatte ein Schütze im US-Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet. Die Attacke wurde in einem Einkaufskomplex mit mehreren Geschäften und Cafes in der Stadt Boulder nordwestlich von Denver verübt. US-Präsident Joe Biden hat erschüttert auf den schweren Schusswaffenangriff im Bundesstaat Colorado mit mehreren Toten reagiert und sich für schärfere Waffengesetze ausgesprochen. (apa,dpa)