Auf Initiative des Papstes soll der Monat Mai Gebeten für ein rasches Ende der Pandemie gewidmet werden. Alle Wallfahrtsorte der Welt sollen in diesen "Gebetsmarathon" eingebunden werden, berichtete der päpstliche Rat für die neue Evangelisierung. Priester, Familien und Gläubige auf der ganzen Welt werden aufgerufen, sich den Bitten an die Muttergottes um ein sofortiges Ende der Pandemie anzuschließen.

Mit dem Rosenkranzgebet soll jeden Tag im Mai der Menschen gedacht werden, die von der Pandemie besonders hart betroffen sind, unter anderem Personen, die sich wegen der Corona-Vorlagen nicht von ihren sterbenden Angehörigen verabschieden konnten, Obdachlosen und Menschen in Armut. Auch für das im Kampf gegen die Pandemie engagierte Gesundheitspersonal will der Papst beten.

Jeder Wallfahrtsort der Welt ist eingeladen, in der lokalen Sprache zu beten, für die Wiederaufnahme des sozialen Lebens, der Arbeit und der vielen menschlichen Aktivitäten zu erbitten, die während der Pandemie unterbrochen wurden.

Papst Franziskus wird das Gebet zusammen mit den Gläubigen eröffnen und schließen. Am 1. Mai wird der Heilige Vater vor einer Ikone der Muttergottes aus dem siebenten Jahrhundert im Petersdom beten. Bei dieser Gelegenheit wird der Papst Rosenkränze segnen, die eigens für dieses Ereignis angefertigt wurden und dann an 30 Wallfahrtskirchen geschickt werden. An dem Gebet werden Familien aus den Pfarreien von Rom und Umgebung teilnehmen. Am 31. Mai wird der Papst dann das Mai-Gebet in den Vatikanischen Gärten beenden. (apa)