Ein Moloch pfeift aus den letzten Löchern: Die Hauptstadt Indonesiens an der Nordküste der Insel Java ist nicht nur notorisch verpestet und verstopft, sondern gilt als dem Untergang geweiht. Sie ist eine weitere Metropole auf der Liste von Städten, die eine auf dem Reißbrett konzipierte neue Verwaltungs- und Beamtenzentrale bekommen. In Jakarta selbst geht jedenfalls nichts mehr, außerdem kommt das Wasser immer näher. Wie lange sich die 34-Millionen-Metropole noch halten wird, ist unklar. Düstere, aber realistische Prognosen sagen voraus, dass bereits im Jahr 2050 der gesamte Norden abtauchen wird. Am Ende dieses Jahrhunderts dürfte dann die gesamte Stadt verschwunden sein.

Unter den 600 größten Städten der Welt, die unmittelbar bedroht sind, liegen asiatische ganz vorne: Umweltrisiken durch schlechte Luftqualität, Naturgefahren einhergehend mit dem Klimawandel und Trinkwassermangel. Auf Platz eins liegt Jakarta. Die Regierung hat die Hauptstadt bereits aufgegeben, sie zieht demnächst samt Entourage in die Provinz Kalimantan um. Insgesamt wird mit etwa fünf Millionen "Abgängen" gerechnet; eine Lücke, die im bleibenden wirtschaftlichen Zentrum schnell durch Neuankömmlinge geschlossen werden dürfte.

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Veraltete Infrastruktur

Die Zustände in der Megacity sind besorgniserregend: Die ursprünglich für 500.000 Menschen angelegte Küstenstadt wurde unter dem Meeresspiegel im Norden an die Java-See grenzend gebaut, ein Dutzend Flüsse strömen durch die Stadt. Bei den starken Regengüssen im Monsun bauen sich riesige Wassermassen auf, die von einem veralteten Netz an Kanälen nicht mehr aufgefangen werden können. Ähnliches gilt für Pumpstationen, Stauanlagen und Abflussreservoire, die sich zwischen Einkaufszentren, Büros und Wohnanlagen schlängeln. Aus politischer Schwerfälligkeit wurde die seit jeher verfehlte Stadtplanung vernachlässigt, moderne infrastrukturelle Konzepte, Raumplanung oder sozio-ökologische Verträglichkeit existieren nicht.

- © afp / Bay Ismoyo
© afp / Bay Ismoyo

Die Stadt ist ein einziges Chaos. Hinter hoch aufragenden Geschäftsvierteln erstreckt sich in Richtung Küste einstöckiges Hinterland, dort ragen Zementpflöcke aus dem Boden, die kilometerweit Hochbrücken tragen. In ihrem Schatten liegen verlassene Industriebauten und vor sich hin faulende Fabriken. Darunter erstrecken sich träge Wasserwege, verstopft mit Müll und Abfall, und abertausende Häuser mit feuchtem Gemäuer sowie Ansammlungen von Baracken aus Metallteilen und Eisen. Diese Wirrnis nimmt die ganze Strecke bis zur Uferzeile ein, die Wasserparks, luxuriöse Wohnanlagen, Containerhäfen und Fischereianlagen säumen. All das umrandet von kilometerlangen Mauern, die in den vergangenen Jahren um Jakarta Bay hochgezogen wurden; ein verzweifelter Versuch, die ohnehin wassergesättigten nördlichen Bezirke Jakartas vor den Fluten zu sichern.

Seemauern sollen Jakarta vor den Meeresfluten schützen. Jahr für Jahr werden diese um eine weitere Schicht erhöht. 
- © afp / Bay Ismoyo

Seemauern sollen Jakarta vor den Meeresfluten schützen. Jahr für Jahr werden diese um eine weitere Schicht erhöht.

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Riskante Grundwasserentnahme

Das Bündel an Versäumnissen macht Jakarta zur sensibelsten und verletzlichsten Metropole weltweit, denn sie sackt sprichwörtlich in sich selbst zusammen. Das Gewicht der Hochhäuser und Wolkenkratzer drückt auf die ehemalige Sumpflandschaft. Im Endeffekt befindet sich darunter nur noch eine klaffende Leere: Das Fundament wurde in den vergangenen Jahrzehnten diebisch, aber aus Verzweiflung ausgehöhlt. Drei Viertel der Bevölkerung haben keinen Wasseranschluss. Tropfen für Tropfen wird im tagtäglichen Überlebenskampf Grundwasser mithilfe illegaler Pumpstationen an die Oberfläche befördert, von den Einwohnern selbst, aber auch von den Betrieben in der Stadt. Der Grundwasserspiegel hat so keine Chance, sich zu regenerieren. Als einer der Ersten auf diesen teuflischen Zyklus aufmerksam wurde JanJaap Brinkman von der niederländischen Firma Delatares. Brinkman ist Experte für Wasserressourcen, Klimawandel, Dürre- und Hochwasserrisikomanagement. Er lebt seit 15 Jahren in Südostasien und beobachtet die Situation genau. "Als im Juni 2007 plötzlich die gesamte Nordküste unter Wasser lag, wunderten wir uns, warum sich gerade hier der Meeresspiegel als Folge des Klimawandels so extrem auswirkte", erzählt er im Gespräch mit der "Wiener Zeitung".

Vier Meter hohe Fluten schwappten durch die Stadt. Mehr als 300.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, 80 starben. Die Kanäle waren überlastet und verstopft, die Fluten betrafen vor allem ärmere und niedriger liegende Gebiete der Stadt, aber auch zentrale Geschäftsviertel. "Als wir aber genau hinschauten, begriffen wir, warum Jakarta so schnell sinkt", sagt Brinkman rückblickend. Die exzessiven Grundwasserbohrungen hatten die Stadt komplett ausgehöhlt. Die Ton- und Lehmschichten, auf denen sie errichtet wurde, zerbröseln förmlich.

Obwohl diese Erkenntnis bereits vor mehr als einem Jahrzehnt publik wurde, ist seitdem nicht viel passiert. Noch immer beträgt das Absinken entlang der Küste etwa zehn Zentimeter pro Jahr. Im Vergleich dazu sinkt Venedig um einen Millimeter, die thailändische Hauptstadt Bangkok um einen Zentimeter. In einigen Gebieten im Norden ist die Stadt in den vergangenen zwei Jahrzehnten um ganze vier Meter gesunken. Diese Teile liegen nun so tief unter dem Niveau der Bucht, dass es keine Möglichkeit mehr gibt, Grundwasser herauszuholen.

Brinkman sieht nur wenige Möglichkeiten, um Jakarta vor dem Untergang zu bewahren. Dringend und am besten sofort müsste der Grundwasserraubbau gestoppt und die gesamte Bevölkerung an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen werden. In Küstenstädten wie Tokio und Bangkok konnte diese Maßnahme erfolgreich umgesetzt werden. Tokio etwa sinkt jetzt nur noch um einen Zentimeter pro Jahr. Davon ist Jakarta noch weit entfernt. Wenigstens hat es die Regierung vor kurzem geschafft, die Grundwasserentnahme etwas einzubremsen, indem sie den Mindestlohn in der Stadt erhöht hat. Viele Bereiche der Industrie haben sich gleich danach abgesiedelt.

Brinkman zeigt sich nur vorsichtig optimistisch: Neue Mauern mit einer maximalen Höhe von 4,5 Metern könnten etwas mehr Sicherheit bieten. Doch regen sich große Zweifel an der politischen Entschlossenheit. "Alle wissen es, aber niemand tut etwas", so Brinkman. Es fehle jemand, der Handfestes schaffe. Von neuen Dämmen und Deichen sei die Rede, von naturbasierten Lösungen und Straßennetzen, aber wirklich klare Konzepte gebe es nicht.

Auf die Frage, was passieren würde, sollte wirklich in 30 Jahren der nördliche Teil Jakartas untergehen, meint er, dass eine präventive Evakuierung der dort lebenden fünf Millionen Jakartaner aus Kostengründen kategorisch ausgeschlossen werde. Im Ernstfall müsse die Bucht von Jakarta geschlossen werden. Leider gebe es auch hier nur vage Ansätze, wie dies umgesetzt werden könnte. Ähnlich sei es beim Projekt "Neue Hauptstadt". Die Aufregung sei groß und irgendwie verständlich, aber viel wichtiger sei es doch, Jakarta selbst nicht aus den Augen zu verlieren.

Letztendlich hat aber die indonesische Regierung unter Joko Widodo mit der Flucht nach Borneo öffentlich eingestanden, dass das Schicksal von Jakarta unter keinem guten Stern steht. Jokowi, wie der Präsident allgemein genannt wird, hat die Pläne, Jakarta als Hauptstadt aufzugeben und 2.000 Kilometer entfernt eine neue aufzubauen, bereits 2019 verkündigt. "Jakarta ist wie ein wirtschaftlicher Magnet. Deshalb müssen wir uns weiterentwickeln und einen neuen Magneten erschaffen", sagte Widodo damals über die "Smart City im Wald". Mit deren endgültiger Fertigstellung wird in 15 bis 20 Jahren gerechnet. Kritiker meinen, Widodo wolle sich zum Ende seiner zweiten Amtszeit ein politisches Vermächtnis bauen und von den Versäumnissen in Jakarta selbst ablenken.

Hier auf Borneo in der Region Ostkalimantan soll die neue Metropole Nusantara entstehen. - © afp / Nyoman Nuarta
Hier auf Borneo in der Region Ostkalimantan soll die neue Metropole Nusantara entstehen. - © afp / Nyoman Nuarta

Retortenstädte - oft ein Desaster

Neue Hauptstädte waren seit jeher voller Visionen, erfolgreich umgesetzt wurden nur wenige. Überaus visionär ist die Lagunenstadt Maldives Floating City auf den Malediven. Sie soll eine Milliarde Dollar kosten, Luxusresorts, Yachthafen und Einkaufszentren inklusive. Hingegen sehen Projekte wie in Myanmar alt aus: Naypyidaw ist seit 2005 statt Rangun die neue Hauptstadt. Zehn Jahre später ist sie noch immer verwaist. Mehrspurige Autobahnen, die zum Nationalparlament führen, sind leer. An Naypyidaw begann die Militärjunta im Jahr 2000 heimlich zu bauen.

Ein anderes Beispiel ist New Clark City auf den Philippinen. Errichtet auf einer ehemaligen US-Militärbasis, sollte sie den Moloch Manila ersetzen. Als die Wahl 2019 auf New Clark City fiel, betonte Präsident Rodrigo Duterte die Andersartigkeit zur großen Schwester, die neue Stadt soll grün und smart werden. 1,2 Millionen Menschen sollen sich dort einmal ansiedeln.

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Verhältnismäßig unbekannt ist Putrajaya. Malaysias Verwaltungsapparat zog bereits 2003 von Kuala Lumpur in die neue Planstadt, um die Metropole zu entlasten. Auch Neu-Kairo sollte die Überforderung von Kairo lindern. Es wurde im Jahr 2000 gegründet, die Bauarbeiten starteten 2015, mittlerweile leben dort rund 300.000 Menschen. Die Kosten belaufen sich auf geschätzte 50 Milliarden US-Dollar. Insgesamt nimmt die neue Hauptstadt, die 45 Kilometer östlich von Kairo mitten in der Wüste liegt, eine Fläche von 714 Quadratkilometern ein (Kairo umfasst 606 Quadratkilometer). Es hieß sogar, ägyptische Beamte würden für den Umzug an den neuen Regierungssitz mit üppigen Sonderzahlungen belohnt. Da die Immobilienpreise überaus hoch sind, kann sich nur die Mittel- und Oberschicht ein Leben in Neu-Kairo leisten.

Das prägnanteste Beispiel einer Planstadt auf dem Reißbrett war Brasilia. Zwischen dem Beschluss und der Umsetzung verging mehr als ein halbes Jahrhundert. Schon 1891 entschied Brasiliens damalige Regierung die Umsiedelung, doch erst 1960 löste Brasilia Rio de Janeiro ab. Anfänglich wollten viele Beamte nicht umziehen, heute leben in dieser ziemlich "normalen" Stadt nur etwa drei Millionen Menschen. Die Situation ist hier ähnlich wie in Neu-Kairo: Für ärmere Leute ist eine Existenz in der vermeintlich idealen Hauptstadt, die sich zum Ziel gesetzt hatte, alle Bedürfnisse ihrer Bewohner zu erfüllen, unerschwinglich.

Auch Südkorea hat bereits eine Planstadt umgesetzt: Hier soll Sejong Seoul ablösen, das politisch umstrittene Projekt brauchte allerdings mehrere Anläufe. Ende 2012 zogen die ersten 6.000 Einwohner um, 2014 wurde der Regierungskomplex offiziell eröffnet. Heute hat Sejong knapp 380.000 Einwohner. In Nigeria hat Abuja (2,7 Millionen Einwohner) bereits im Dezember 1991 Lagos (mit 14 Millionen die zweitgrößte Stadt Afrikas nach Kinshasa) als Hauptstadt abgelöst.

Diese neuen Planstädte haben vieles gemeinsam: Sie wollen weg von der Küste ins Landesinnere, Ungleichgewichte im Land beseitigen, sichergehen, dass es keine Staus wie in den ehemaligen Hauptstädten gibt, und symbolisieren politisch einen Neustart. Mit Blick auf die Erfolge bisheriger neuer Hauptstädte steht die Frage im Raum, warum in Zeiten von Klimawandel und steigenden Emissionen erneut Wälder abgeholzt werden, um neue Straßen und Flughäfen zu bauen, statt in die bestehenden Städte zu investieren, um deren Infrastruktur zu verbessern und sie klimaresistenter und lebenswerter zu machen.

Viele scheitern, das Resultat sind vermeidbare Planungsdesaster. Es werden Städte gebaut, die zwar in einem Architekturwettbewerb den ersten Preis gewinnen könnten, aber soziokulturell nicht an Traditionen anknüpfen. Es werden großangelegte öffentliche Plätze und Boulevards gebaut, gesäumt von Statuen, Brunnen, Obelisken. In Naypyidaw wurden beispielsweise die Hochhäuser für die Bürokraten nach Farben geordnet, die ländliche Kultur hingegen wurde völlig ausgeklammert. Es wird in unwirtliche Gegenden gebaut. So wurden hektargroße Flächen von Savannen-Vegetation für die neue Hauptstadt Brasilia entfernt. Als die Stadt gebaut war, wurden tropische Pflanzen aus Rio importiert.

Obwohl auf Borneo die Natur noch immer dominiert, droht Ähnliches in Nusantara. Der klingende alt-javanische Name, den die neue indonesische Hauptstadt erhält, umfasst neben dem malaiischen Archipel Indonesien, Malaysia, Singapur und Brunei. Im engeren Sinn bedeutet Nusantara eine kulturelle und politische Einheit Indonesiens innerhalb seiner Staatsgrenzen. Rein symbolisch fand Mitte März am "Kilometer Null" eine interreligiöse Segnung statt. Vertreter der sechs offiziellen Religionen sowie mehrerer traditioneller Glaubensrichtungen der indigenen Bevölkerung nahmen teil.

Für eine Nacht im Zelt

Fast gleichzeitig hat auch Indonesiens Präsident überaus öffentlichkeitswirksam die Werbetrommel für sein Prestigeprojekt gerührt und ist für eine Nacht in die künftige Hauptstadt aus der Retorte gezogen: Jokowi schlug dort sein Zelt auf. Der 60-Jährige schrieb auf Instagram: "Die Luft war kühl und der Himmel klar." Ein Foto zeigte ihn zufrieden wirkend vor seinem Pop-up-Residenzzelt. Dennoch: Je näher der Umzug rückt, desto kontroverser wird das Projekt trotz PR-Maßnahmen diskutiert. Die Kosten belaufen sich immerhin auf 32 Milliarden Euro. Jakartas ärmere Einwohner fürchten, ihre Lebensgrundlage zu verlieren, wenn der Regierungs- und Beamtenapparat wegzieht. Aber auch indigene Völker sind in Sorge, von ihrem angestammten Land entwurzelt zu werden. Sie befürchten eine Verwüstung ihres natürlichen Lebensraums. Zumindest hat die Regierung zugesagt, dass bei dem Megaprojekt keine geschützten Wälder berührt werden sollen. Der Präsident verspricht "eine intelligente, umweltfreundliche Stadt mit grüner Technologie". Tatsache ist aber, dass in den vergangenen 50 Jahren etwa 30 Prozent der Wälder zugunsten von Palmölplantagen und der Papierindustrie verschwunden sind. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren 4,4 Millionen Hektar Wald abgeholzt.

Um der neuen Stadt Platz zu machen, sind weitere Rodungen nötig. Zunächst geht es um 56.000 Hektar Wald, danach könnten bis zu 200.000 Hektar betroffen sein. Auf Anfrage der "Wiener Zeitung" meint Jamartin Sihite, der Vorsitzende der Borneo Orangutan Survival Foundation, einer indonesischen NGO, man begrüße eigentlich die Bemühungen der Regierung, die Hauptstadt nach Ostkalimantan zu verlegen. "Wir glauben, dass der Gesetzgeber durch die Arbeit in dem Gebiet, in dem wir noch viele Regenwälder haben, zu einem besseren Verständnis der Umweltproblematik gelangen könnte." Die Region ist mit hunderten Säugetieren, zahlreichen Primatenarten und tausenden Baumarten immens reich an biologischer Vielfalt. Umweltschützer befürchten jedoch, dass der Bau der neuen Hauptstadt wertvolle Ökosysteme der Region nachhaltig zerstören könnte. Sihite betont, dass das Thema Naturschutz heute ein wichtiges Anliegen sei, das die Menschen zusammenschweißen könne.

Jakartas Regierung ist gleichzeitig bestrebt, mit der neuen Hauptstadt ausländische Touristen und Investitionen anzulocken. "Aber sie ist sich auch der Bedeutung des Ökotourismus bewusst und hat erkannt, dass die meisten Besucher kommen, um die Tierwelt zu sehen", betont Sihite. Er kann sich jetzt vorstellen, dass die Regierungsbeamten bewusster agieren werden und erkennen, wie wichtig die natürlichen Lebensräume etwa für die Orang-Utans sind. "Wir sehen definitiv, dass dieser Schritt die weiteren Naturschutzbemühungen der indonesischen Regierung positiv beeinflussen wird."

Doch der Plan bleibt eben ökologisch wie auch wirtschaftlich umstritten, auch unter Investoren. Erst kürzlich hat sich die japanische SoftBank Group aus dem Projekt zurückgezogen. Man werde weiter in Indonesien investieren, aber nicht in Nusantara, hieß es. Während die Waldhauptstadt mit Sicherheit irgendwann eine reale Form und Funktion annehmen wird, ändert sich am Schicksal von Jakarta nichts.