New York. Weltweit leben laut einer UNO-Studie so viele Menschen außerhalb ihres Geburtslandes wie nie zuvor. 232 Millionen Menschen, rund drei Prozent der Weltbevölkerung, sind aus ihrem Geburtsland entweder freiwillig oder gezwungenermaßen weggezogen, heißt es in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen.

Vor 20 Jahren waren es noch rund 80 Millionen weniger. Mit rund 46 Millionen leben die meisten Migranten in den USA, dahinter kommt Russland mit elf Millionen, Deutschland mit zehn und Saudi-Arabien mit neun Millionen Migranten.

Laut dem Bericht machen Flüchtlinge einen recht kleinen Anteil der globalen Migration aus. Rund 16 Millionen Menschen, rund sieben Prozent aller Migranten, wanderten aus Furcht vor Verfolgung in ein anderes Land aus. Neun von zehn Flüchtlingen landen in anderen Entwicklungsländern, die meisten davon in asiatischen Staaten.