Am Freitag feiert Papst Franziskus im Petersdom eigene Messe für Migranten und Flüchtlinge. Der Gottesdienst findet anlässlich des fünften Jahrestages des Papstbesuchs auf Lampedusa im Juli 2013 statt, wie Kathpress meldet. Damals beklagte der Papst die "weltweite Gleichgültigkeit" angesichts des Elends der Flüchtlinge.

An der Messe für ums Leben gekommene Migranten, Überlebende sowie jene, die sich für Flüchtlinge und Migranten engagieren, nehmen den Angaben zufolge rund 200 Menschen teil. Unter ihnen seien etliche Flüchtlinge und Helfer.

Bei seiner ersten Reise außerhalb des Vatikan am 8. Juli 2013 hatte Papst Franziskus die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa besucht. Mit einem Blumenkranz, den er ins Wasser warf gedachte Franziskus der zu Tode gekommenen Flüchtlinge. Er sprach damals von einer "Kultur des Wohlergehens", die die die Menschen taub gemacht für die Schreie der anderen taub gemacht habe: "Wir haben uns an das Leid der anderen gewöhnt, es geht uns nichts an, es interessiert uns nicht."

Das Thema ist seither eines der großen Anliegen seines Pontifikates.