Die Wiener Linien und die Polizei verstärken ihre Zusammenarbeit: Im Rahmen einer neuen Vereinbarung wurden nun vor allem die Abläufe bei Großveranstaltungen und Demonstrationen ausgearbeitet und festgehalten. Das teilten Polizei und Verkehrsbetriebe am Dienstag mit. Ziel sei es, durch regelmäßigen Wissensaustausch und gemeinsame Übungen den reibungslosen Ablauf derartiger Events zu ermöglichen, hieß es.

Auch auf Krisensituationen wolle man sich durch die Abstimmung besser vorbereiten, erklärten die Partner. Das Konzept "Gemeinsam.Sicher" regelt zudem den Zugriff der Polizei auf Bilder aus den Überwachungskameras der Wiener Linien. Diese Bilder werden, so wurde ausdrücklich betont, ausschließlich nach Anforderung durch die Exekutive ausgewertet. Falls nötig, können die Wiener Linien zudem auch Live-Bilder zur Verfügung stellen.

Festgehalten wurde auch, dass die rund 140 Sicherheitsdienst-Mitarbeiter der Wiener Linien als "Eisenbahnaufsichtsorgane" für die Sicherheit im Normalbetrieb verantwortlich sind. Von der Polizei werden sie anlassbezogen unterstützt. "Durch die Intensivierung der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten und vor allem die Wienerinnen und Wiener", erklärten Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl.