Der Wiener Donaukanal hat sich während der Coronapandemie zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt - noch mehr als schon vor der Pandemie. Der Andrang ist nicht zuletzt deswegen groß, da die klassische Nachtgastronomie geschlossen hat. In der nun kommenden wärmeren Jahreszeit wird erneut mit intensiver Nutzung des Ufers gerechnet. Um die Infrastruktur dort zu verbessern, werden an drei Standorten neue mobile WC-Anlagen aufgestellt. Das berichtete ein Sprecher der Bezirksvorstehung Leopoldstadt am Freitag der APA.

Corona als Motiv für Donaukanal-Graffitis. - © apa / Hans Punz
Corona als Motiv für Donaukanal-Graffitis. - © apa / Hans Punz

Die Entscheidung wurde nach einer Begehung des Areals gefällt, an der auch Vertreter der Polizei teilgenommen haben, wie es hieß. Die Exekutive wird dort auch weiterhin unterwegs sein, um die Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu kontrollieren, wurde betont.

Schwedenbrücke, Salztorbrücke, Schützenhaus

Zusätzliche Toiletten wurden bereits vergangenes Jahr kurzfristig bereitgestellt. Die WC-Container standen jedoch im Winter nicht zur Verfügung. Nun sollen an drei Standorten mobile Klos postiert werden, die ganzjährige geöffnet bleiben sollen. Als Standorte wurden die Schwedenbrücke, die Salztorbrücke und das Schützenhaus gewählt.

Die Mobilklos sollen in den kommenden Wochen aufgestellt werden. Vorgesehen sind nicht nur WCs für Männer und Frauen, sondern es wird auch barrierefreie Toiletten für Menschen mit Behinderung geben, hieß es. (apa)