Nach zwei Jahren Pause findet am Sonntag wieder der Vienna City Marathon statt. Rund 25.000 Läufer gehen dabei an den Start, 6.200 davon wagen sich an die Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Schon am Samstag finden vier Vorbewerbe statt.

Die vier Laufbewerbe am Samstag finden zwischen Prater und Burgtheater statt. Von 16.30 bis längstens 19 Uhr werden im 1., 2. und 3. Bezirk einige wichtige Straßen gesperrt. Das sind die Ringstraße abschnittsweise ab der Urania, die A4 und die Schüttelstraße stadteinwärts ab dem Knoten Prater, die Stadionallee, die Franzensbrücke und Franzensbrückenstraße, die Vordere Zollamtsstraße, die Weiskirchnerstraße und die Wollzeile.

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Die Marathonstrecke mit Start bei der Reichsbrücke und Ziel auf der Ringstraße beim Burgtheater bleibt unverändert. Eine geringfügige Änderung gibt es nur auf einem kleinen Abschnitt des Halbmarathons. Neu ist am Samstag der Start für den Zehn-Kilometer-Lauf bei der Marx Halle im 3. Bezirk.

Als Veranstaltung im öffentlichen Raum sei die Herausforderung stets, den Teilnehmenden ein sicheres und stimmungsvolles Lauferlebnis zu bieten und gleichzeitig Wien für alle Interessensgruppen so gut es geht in Bewegung zu halten, so Wehr. Die Corona-bedingte Verschiebung wurde laut Losko genutzt, "um das verkehrspolizeiliche Einsatz- und Sicherheitskonzept zu überarbeiten".

Straßensperren

Das Hauptrennen startet am Sonntag um 9 Uhr bei der Reichsbrücke, das Ziel befindet sich beim Burgtheater. Es wird empfohlen, während der Dauer des Marathons das Auto stehen zu lassen und mit der U-Bahn zu fahren. Besonders betroffen sind die Bezirke innerhalb des Gürtels und Teile des 2. und 20. Bezirks. Befahrbar bleiben am Sonntag hingegen die Wiener Autobahnen und die Südosttangente. Gesperrt wird nur die Abfahrt Richtung Zentrum und die A4 stadteinwärts am Knoten Prater. Die Wiener Westeinfahrt bleibt den ganzen Tag über befahrbar. Der Gürtel wird zwischen der Felberstraße und der Schönbrunner Straße gesperrt.

Insgesamt kommt es im Zuge des Marathons zu insgesamt 30 Straßensperren. Starke Einschränkungen gibt es auch bei den Öffis: Insgesamt werden am Sonntag rund 30 Straßenbahn- und Autobuslinien kurzgeführt oder umgeleitet, darunter die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71. U-Bahn und Schnellbahn sind angesichts der zahlreichen Straßensperren eine gute Alternative.