Ein allerletztes Mal lässt sie den Heiland über den Zebrastreifen schweben. Mit dem Messgewand in der Hand hastet Daniela Spielvogel aus der Putzerei zurück in ihren Schauraum. Ihre blonden Haare glänzen in der Morgensonne, der handgestickte Heiligenschein des Christus hinter der schützenden Plastikfolie. Gerade hat ein Handwerker einen Kübel Wandfarbe vor dem Laden für "Kirchenbedarf von Alpha bis Omega" abgestellt. Auf dem Schild mit den Öffnungszeiten steht mit dickem Stift ein Datum geschrieben: 15. Oktober.

Alles muss raus. - © Schauhuber
Alles muss raus. - © Schauhuber

An diesem Tag hat Spielvogel zugesperrt. Endgültig. Nach 26 Jahren Familienbetrieb. Am letzten Tag seien ihr in der Früh schon die Tränen gekommen, sagt Spielvogel, aber sie habe sich ermahnt, weiter durchzubeißen. Jetzt, wenige Tage nach dem finalen Ladenschluss, ist das Geschäft in Ottakring fast leer. Neben Ewigen Lichtern, Hostienzangen und Heiligenfiguren hängen nur mehr ein paar Messgewänder, sogenannte Paramente, auf den Kleiderständern. Hinten im Lager, wo Sternsingerkronen, Weihrauch und Stoffrollen die Regale füllten, werden bereits die Wände gestrichen. Mittendrin dirigiert Spielvogel die Arbeiter, packt Kartons und telefoniert. Die große Frau trägt Turnschuhe und enge Jeans, spricht mit lauter Stimme und hat nur eines im Sinn: Alles zu verkaufen. Sogar die Kaffeemaschine und Regale will sie verschachern.

Ein letzes Mal flirten, dann ist Schluss. - © Schaushuber
Ein letzes Mal flirten, dann ist Schluss. - © Schaushuber

Das Messgewand mit dem Heiligenscheinjesus hat sie eben auf Willhaben verkauft, deshalb war es noch in der Reinigung. Ja, so ein Kunstwerk, das koste schon bis zu 20.000 Euro. Stickerinnen würden hunderte Stunden daran arbeiten, sagt die 47-Jährige und zuckt mit den Schultern. "Jetzt hab ich es eben um 90 Euro verkauft." Warum Spielvogel alles verramscht? Weil die Zeit drängt. In knapp zwei Wochen muss sie das Lokal geräumt haben. Bis dahin will sie alle Ware loswerden, um ihre Schulden zu tilgen und ohne alte Last in ein neues Leben starten zu können.

Mit dem Glauben hat es Spielvogel auch nach 26 Jahren zwischen Hostienzangen und Heiligenschein nicht. - © Schaushuber
Mit dem Glauben hat es Spielvogel auch nach 26 Jahren zwischen Hostienzangen und Heiligenschein nicht. - © Schaushuber

Gut sei das Geschäft mit Paramenten, Sitzbankauflagen und dem Restaurieren nämlich schon lange nicht mehr gelaufen. Die Krise der Kirche brachte auch die Händlerin in Bedrängnis. Spielvogel sperrt zu, weil sich auch die Katholische Kirche wandelt und ihr geweihtes Personal ganz und gar weltlichen Zwängen unterliegt. "Auch der Kirche ist nur billig wichtig", sagt Spielvogel. Messgewänder kämen aus China oder aus Indien und Pfarrer würden das Gewand etwa aus Polen mitbringen. Beides gibt es dort viel günstiger als bei Spielvogel. Seit Jahren überlegt die Händlerin aufzuhören, aber immer wieder verräumt sie ihre Sehnsucht. Vor sechs Monaten ringt sie sich die Entscheidung ab: Ende Oktober ist Schluss.

Angefangen hat das alles mit dem Tod - und mit sechs Koffern. Im Jahr 1995, kurz vor Spielvogels 21. Geburtstag, bekommt sie einen Anruf aus dem Spital: Der Vater ist tot. "Wenn du als junger Mensch siehst, wie deine Mutter kämpft, was tust? Du hilfst natürlich", erinnert sich Spielvogel. "Momentan wird dir ein Riesenrucksack an Verantwortung umgehängt." Die Mutter übernimmt Firma und Schulden. Und die Tochter, die eigentlich studieren und ins Ausland gehen wollte, setzt sich mit einer Landkarte hin und macht einen Fahrplan.

Von Kirchentür zu Kirchentür

Mit sechs Kollektionskoffern voll mit Messgewändern, Stolen und Geräten fährt Spielvogel zu Pfarren, Stiften und Klöstern. Anfangs hätten die Kunden schon geschaut: So ein junges Mädl? Aber die junge Frau, die als Kind stundenlang neben ihrem Vater im Büro saß, kennt sich aus. Egal, ob eingerissener Ärmel, glanzloses Engerl oder abgewetzte Polster, die Verkäuferin ist zu Stelle. Wie bei ihrem Vater, der am Bau schuftete, bevor er ins Kirchenbedarfsgeschäft einstieg, folgte Spielvogel weniger dem Sakralen, sondern vielmehr ihrem Geschäftssinn - und einem Talent: Sie kann verkaufen. Sie besucht Pfarren in ganz Österreich. Bis heute ist sie in dieser Branche die einzige Frau im Außendienst. "Wenn ich über meine Kunden rede, kann ich mir die weibliche Form sparen", sagt Spielvogel. "Weil natürlich: alles Männer."

"Nicht mehr im Stehen pinkeln", ruft Spielvogel den Arbeitern quer durch das Geschäft zu. Das WC sei schließlich schon fertig ausgemalt. Spielvogel sitzt an ihrem Schreibtisch und will noch ein paar Pfarrer anrufen, um sich zu verabschieden. "Und was gehen’s an? Werdens Pfarrerin?", fragt ein Pfarrer am Telefon. "Nein, so heilig werd ich nicht mehr", sagt Spielvogel und lacht. "Ich tät Sie auf jeden Fall auf Leute loslassen", sagt der Pfarrer zum Abschied. Die Leute und das Unterwegssein, das hat Spielvogel immer gemocht. Wochentags lenkte sie ihren VW-Bus quer durchs Land, nur am Wochenende kommt sie nach Hause. In jedem Bundesland sei sie zumindest einmal in jeder Pfarre gewesen. "Ich muss die Kirche einfach gesehen haben. Und wenn sie am höchsten Berg oder im tiefsten Tal unten war." Als sie anfängt im Außendienst, war es nicht üblich, mit den Pfarrern zu telefonieren. Stattdessen: Hinfahren, anklopfen. "Grüß Gott, Spielvogel. Gibts was zum Restaurieren? Ich hätte Paramente mit, zum Herzeigen." Später dann steckt sie ihre Karte in die Tür und ruft aus Telefonzellen an. Dabei hätte man nie gewusst, ob dem Pfarrer nicht doch ein Begräbnis dazwischenkommt. Zuletzt hat sich Spielvogel stets per Mail angekündigt. Aber Pfarrer und E-Mail, wie Teufel und Weihwasser. Von 300 Mails, sagt Spielvogel, würden ganze drei beantwortet.

Einsamkeit und Schnäpse

Was immer gut ankam: Zuhören, plaudern. Also trinkt die Verkäuferin oft früh morgens ein Achterl, kippt ungezählte Schnäpse und rumpelt mit Kunden über Schotterstraßen, um einsame Bergkapellen zu besichtigen. "Und dann war da noch dieser Franziskanerpater, mit dem ich am Klo geschmust habe." Spielvogel lacht. Viele schöne Orte, viele schöne Momente. Aber halt alles ein Zeitaufwand. "Du bist Stunden unterwegs und im Endeffekt verkaufst du ein paar Laufmeter Bankauflage." Um Geld zu sparen, nächtigt die Händlerin anfangs nur in Pensionen. In der Zwischensaison ist sie dort oft der einzige Gast. "Ich bin in Zimmer gekommen, die eiskalt waren, hab mich unter der Decke warm gezittert und war allein beim Frühstück." So wäre sie vereinsamt, sagt Spielvogel. Deswegen beschließt sie bald, statt in kleinen Pensionen in Hotels zu nächtigen. Gutes Essen, schöne Zimmer und am wichtigsten: Gesellschaft. "In ein paar Hotels in Tirol ist es wie Heimkommen für mich." Unterwegs setzt sich Spielvogel oft in ihren Campingsessel und telefoniert im "Freiluftbüro" mit Blick auf ihre geliebten Berge. "Ich hab mir diesen Freiraum, mein Bedürfnis nach Natur und Menschen über den Außendienst geholt. Aber das ist über die Jahre weniger geworden. Die letzten Jahre bin ich nur mehr im Büro gesessen, wo auch noch dieses Strukturglas ist und du nicht mal auf die Straße raussiehst."

Die Büroarbeit hat Spielvogels Sehnsucht nach einem neuen Leben noch brennender werden lassen. Sie hat auch genug davon, in einem von Männern dominierten Geschäft unterwegs zu sein. Genug davon, immer die "Gstandene" sein zu müssen. "Ich wünsch mir jetzt, die weibliche Seite in mir leben zu können", sagt Spielvogel. "Aber ich tät auch gern mehr verdienen, mir einen schönen Urlaub leisten können." Früher, erzählt sie, gab es öfter große Aufträge. Kirchenfahnen-Restaurierungen um bis zu 300.000 Schilling. Alles auf Handschlag vergeben. "Heute musst du für eine Ministrantenkutte um 66 Euro ein Angebot schreiben." Und die Warenkörbe würden immer kleiner werden. "Das hat es früher nicht gegeben, dass jemand um fünf Euro ein Packerl Hostien bestellt und 6,50 Euro Porto dafür zahlt", sagt Spielvogel. "Da verdienst du nichts mehr." Die Bestellsummen wurden kleiner, die Kosten größer.

Dass Pfarrer immer weniger einkaufen, hat für Spielvogel mehrere Gründe: Gerade den kleinen Pfarren im Wald- und Weinviertel, wo die Jungen abwandern und nur mehr Alte in die Kirche gehen, fehle das Geld. "Es kommt nicht mehr viel in den Klingelbeutel rein", sagt Spielvogel. "An einem Sonntag 20 Euro im Klingelbeutel. Wie viele Sonntage braucht es da für ein Messgewand, das zwischen 350 und 1.000 Euro kostet?" Auch würden immer weniger Leute Messen lesen lassen. Und die Corona-Pandemie tat das ihre: keine Hochzeiten, keine Weihnachtsmärkte, keine Pfarrcafés.

Kundenschrumpfen

In den 90ern, als Spielvogel anfing, gab es noch mehr als sechs Millionen Katholikinnen und Katholiken in Österreich. Heute sind es nur mehr knapp fünf Millionen. Rund 58.000 Personen sind im Vorjahr ausgetreten. Im Jahr 2019 predigten hierzulande 3.689 Priester. Diese, erzählt Spielvogel, würden nur mehr über ein kleines Budget selbst verfügen können. Pfarrkirchenrat, Pfarrgemeinderat und Vermögensverwaltungsrat müssen zustimmen. Auch gäbe es viele Polen, Inder und Afrikaner, und denen würde die Entscheidungsgewalt nicht mehr so gegeben, sagt Spielvogel. Und je weniger Messen gelesen werden, umso weniger verschleißen Gewand und Kelche. Es gäbe heute Pfarrer, die 12 Pfarren betreuen. "In manchen Pfarren im Burgenland werden drei Sonntagsmessen gelesen - im Jahr!", sagt Spielvogel. Ihr Vater sei mit vollen Koffern losgefahren und mit leeren Koffern zurückgekommen - dazu noch einiges zum Restaurieren. "Aber jetzt kommt alle heiligen Zeiten mal was daher."

In ganz Österreich gibt es heute nur mehr zwei Kirchenbedarfshändler. Einer der beiden sei schon über 70 und beim größeren Mitbewerber, da hätte zwar der Sohn übernommen, sagt Spielvogel, aber der sei auch schon in ihrem Alter. Als ihre Mutter im Jahr 2000 in Pension ging, wollte sie das Geschäft erst auch nicht übernehmen. Zwei Tage vor Weihnachten ändert sie ihre Meinung und sagt zur Mutter: "Ich übernehm doch." Als alleinige Chefin übersiedelt sie das Geschäft von Rekawinkel nach Wien und stellt Schneiderinnen und Stickerinnen ein.

Bis zuletzt hatte Spielvogel "die größte Freude, wenn die Sachen dann wieder schön sind". Besonders stolz ist sie auf die Restauration und Herstellung von großen Kirchenfahnen und besonderen Gewändern. Was Spielvogel ärgert: die Ignoranz vieler Kunden. Priester könnten Wertigkeit nicht einschätzen oder es sei ihnen schlicht gleichgültig. Und ja, eine Restaurierung koste schon mal 1.200 Euro, und einen Billigkelch gäbe es schon ab 200 Euro. Aber den könne man schmeißen nach zwei, drei Jahren.

Im Schauraum zeigt Spielvogel auf ihre letzten Messgewänder. Der Pfarrer mustert die Paramente und betastet den Stoff. "Kannst du ruhig anprobieren, wird dir aber nicht passen. Vielleicht was für einen Kollegen?", sagt Spielvogel und ist ganz in ihrem Element. Sie zeigt, scherzt und schäkert. "Darf ich dich was fragen: Warum wird so ein fescher Mann Pfarrer?" Es wird gelacht, man wird sich einig. Die Messgewänder, ein Altartuch, dazu ein Sargkreuz, der Pfarrer will alles später abholen. "Das war jetzt auch noch ein letztes Mal flirten", sagt Spielvogel und grinst.

In den vergangenen Jahren half auch Charme nicht mehr. Spielvogel konnte nicht genug Umsatz machen. Im Jahr 2016 will sie es trotzdem nochmals wissen. Der Ehrgeiz treibt sie. Sie will es schaffen, die Hauptausstatterin in Österreich zu werden. Ihr Plan: mit Weiterbildung und einem Web-Shop neu durchstarten. Doch es kommt anders. Der Webshop kostet viel mehr Zeit und Geld als erwartet. Sie hockt nur mehr im Büro und weil der Rücken schmerzt, kann sie in Jahr lang nicht in den Außendienst. Letztlich ist alle Mühe umsonst: Der Online-Verkauf deckt nicht einmal die Außendienst-Umsatzverluste.

Corona und das Internet

Im Pandemie-Jahr 2020 kommen keine Aufträge herein. Dann noch die Hiobsbotschaft: Der Webshop funktioniert nur mehr bis Ende Oktober, dann bräuchte es schon wieder ein teures Update. "Ich bin nur noch vor dem PC gesessen", sagt Spielvogel. "Dann war mir alles zu viel."

In einer Nacht im Mai entscheidet sie, aufzuhören. Sie kündigt ihren Mietvertrag, "damit es kein Zurück mehr gibt". In den vergangenen Jahren habe sie immer gehofft, dass etwas Passendes kommt. Sie hätte ihr Geschäft sofort hergegeben. Aber es sei einfach nichts gekommen. "Dann musste ich eine Entscheidung treffen, auch wenn das Neue noch nicht da war", sagt Spielvogel. Den Schritt zu setzen, sei trotz allem schwer gewesen. "Weil, wenn du in deinem Leben noch nie etwas anderes gemacht hast. Was kann ich? Wo finde ich meinen Platz?"

Stolze Mama

Als Spielvogel ihre Mitarbeiterinnen kündigt, hofft sie noch darauf, dass ein Mitbewerber ihr Geschäft kauft. Aber die Konkurrenz hat kein Interesse. Ihr bleibt nur: alle Waren zu verkaufen. Also plant sie den Abverkauf, verschickt Newsletter und baut das Geschäft zu einem Messestand um. Doch Wochen vor der Schlüsselübergabe hat sie noch immer Zeug im Lager - und Schulden. Sie zweifelt. Soll sie Teile der Firma doch noch weitermachen? In der Pandemie den Job aufgeben, ist das klug? Die Unternehmerin sucht Hilfe und findet einen Coach. Der, sagt Spielvogel, habe dafür gesorgt, dass sie im Fokus bleibe, einen Plan verfolgt. Frag nicht nach dem Wie, das macht das Universum, lautet von da an ihr Motto. Für das Online-Coaching kratzt sie ihre letzten Geld-Reserven zusammen - und wirklich: Der Verkauf beginnt zu laufen.

"Das ist der letzte Karton. Ich krieg Gänsehaut", sagt Spielvogel und streicht das Klebeband glatt. Die Stolen und Paramente, das Oratorianer Hemd, der Pfarrer bekommt alles um 30 Euro pro Stück. Einen Stoß Sitzkissen gibt es als Geschenk obendrauf. Nur ein Kissen legt Spielvogel beiseite. "Das kriegt er nicht, das bekommt die Mama." Ja, ihre Mutter sei schon ein wenig wehmütig gewesen, sagt Spielvogel. Jetzt gibt es das Geschäft schon seit 40 Jahren und da wäre es halt wegen der Ehre gewesen, habe die 81-Jährige gesagt. Doch mittlerweile sei die Mutter auch froh, dass das Thema Kirche abgeschlossen ist. Sie habe sogar beim Ausräumen mitgeholfen. "Die Mama ist stolz", sagt Spielvogel, die wochenlang durcharbeitet und ihr Ziel tatsächlich erreicht: "Ich habe meinen Kontostand von minus 100.000 Euro im Mai auf minus 10.000 Euro heruntergearbeitet. Ich trau mir zu sagen, dass ich es schaffen werde, mit einem leichten Plus aus meinen Unternehmen auszusteigen!", schreibt sie in einer Nachricht an ihre Coaching-Gruppe. "Nach 26 Jahren heißt es, neu durchzustarten. Womit auch immer."

Bis zuletzt, noch zwischen den ausgemalten Wänden ihres Schauraums, verkauft Spielvogel die gleichen Waren wie vor 40 Jahren ihr Vater. Vergoldete Kelche, rote, grüne, violette und weiße Paramente. Liturgische Farben ändern sich nicht, die Kirche aber schon - und genauso die Kirchenbedarfshändlerin. Wie viele Mitbürger wird jetzt auch Spielvogel der Katholischen Kirche den Rücken kehren. "Wie wird es sein? Wie nach einer langen Beziehung? Mal austoben und ausprobieren?", fragt sich Spielvogel. "Wovon leb ich jetzt? Ich hab das erste Mal in meinem Leben kein Geld." Einen Rosenkranz beten wird sie für ihre Zukunft jedoch nicht. Denn mit dem Glauben hat sie es auch nach 26 Jahren zwischen Hostienzange, Heiligenschein und Paramente nicht so. "Ich kenn nicht mal den Ablauf einer Messe", sagt Spielvogel. "Ich hoffe, das wird nicht peinlich, wenn sie im Bezirk eine Messe zu meinem Abschied lesen wollen."