Nur wenige Branchen litten in den vergangenen zwei Jahren dermaßen stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie wie die Gastronomie. Doch die Zeichen zeigen eindeutig aufwärts. Davon zeugen zahlreiche Neueröffnungen mit innovativen Konzepten und hohem Qualitätsniveau, die ein zusätzliches Betätigungsfeld bieten, für den frisch gedruckten "Falstaff Restaurant- und Gasthausguide 2022". Dessen Ergebnisse wurden am Montag im Wiener Rathaus präsentiert. 1.950 Restaurants und Gasthäuser des Landes sind darin gelistet. Bundesministerin Elisabeth Köstinger, bezeichnet dies als "ein gutes Abbild der herrschenden kulinarischen Vielfalt Österreichs". Auch Wirtschafts- und Tourismus-Stadtrat Peter Hanke war von der Entwicklung der Wiener Gastronomieszene begeistert und sprach von einer "internationalen Genussstadt".

Zum besten Wiener Restaurant wurde erneut das "Steirereck" im Stadtpark gewählt. Der dort hantierende Sommelier René Antrag kann sich über den Preis "bester Sommelier" freuen. Freude heißt es auch bei Wirtin Marion Jambor. Diese erhält für ihr Margaretner Kultbeisl "Woracziczky" den Sonderpreis "bestes Wiener Beisl".