Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten haben Mittwochfrüh in Wien im Osten, Süden, Südosten, Westen und Norden mehrere Haupteinfahrtsstraßen Richtung Stadt blockiert und danach die Freyung besetzt, wurde in einer Aussendung mitgeteilt. Das führte zu groben Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr. Laut einer Erstinformation seitens der Polizei seien die Fahrbahnen schnell geräumt gewesen, die beteiligten Personen hätten sich kooperativ verhalten, hieß es auf APA-Anfrage.

Von den Blockaden betroffen seien demnach die Triester Straße, der Döblinger Gürtel, die Längenfeldgasse, die Westeinfahrt nahe Schönbrunn, Rotundenbrücke gewesen. Für die großräumige Aktion - von den Initiatoren "Kollaps" genannt - verantwortlich zeigten sich die Klimabewegungen Extinction Rebellion (XR) Austria und Letzte Generation Österreich.

Mobilitätswende im Fokus

Im Fokus der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand heute die Mobilitätswende. Die Beteiligten hätten symbolisch dargestellt, wie Tiere, Pflanzen und Menschen zur Regierung kommen, um Klimagerechtigkeit zu fordern, hieß es. Dafür sollen die Empfehlungen des österreichischen Klimarats, insbesondere im Verkehrssektor sofort umgesetzt werden. Auch "Tempo 100 auf der Autobahn" und "Stoppt die fossile Zerstörung" wurden via Transparenten eingemahnt. (apa)