Passend zum Winterwetter-Einbruch hat am Samstag in Wien auch offiziell die Vorweihnachtszeit begonnen. Nach Einbruch der Dunkelheit schalteten der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und der steirische Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) im Rahmen eines Festakts am Abend gemeinsam per Knopfdruck die Beleuchtung des Christbaums am Rathausplatz ein. Damit wurde auch der Christkindlmarkt feierlich eröffnet.

Angesichts der Energiekrise wurde betont, dass der 28 Meter hohe Christbaum aus der Steiermark mit 1.650 sparsamen LED-Lichtern geschmückt sei. Zum Energiesparen wird der Markt heuer zudem eine Stunde kürzer beleuchtet. Auf die schwierige geopolitische Situation verwies auch Ludwig laut Aussendung in seiner Ansprache bei der feierlichen Illuminierung des Weihnachtsbaums: Diese habe heuer einen ganz besonderen symbolischen Wert: "Licht ist ein Zeichen für Hoffnung. Ein Symbol für den Frieden. Und Hoffnung auf Frieden brauchen wir heuer mehr denn je."

Drexler zeigte sich stolz, dass mit dem Christbaum - einer rund 130 Jahre alten Fichte - ein Stück Steiermark am Wiener Rathausplatz im Blickpunkt stehe. Seit 1959 schenken die Bundesländer und Südtirol den Wienerinnen und Wienern einen Baum für die Weihnachtszeit. In diesem Jahr war die Steiermark dran.

Der Christkindlmarkt vor dem Wiener Rathaus ist bis 26. Dezember geöffnet und setzt laut Stadt Wien heuer verstärkt auf Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Speisen und Getränke seien zum Großteil bio-zertifiziert, hieß es. Indem diesmal rund ein Drittel weniger Standln aufgestellt wurden, gibt es zudem mehr Freiflächen für die Besucher. (apa)