Mit der Sternsingeraktion startete am Dienstag die größte entwicklungspolitische Sammlung Österreichs mit einem Auftaktbesuch bei Kardinal Christoph Schönborn. Als "Heilige Drei Könige" bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger der Katholischen Jungschar bis zum 8. Jänner Segen für das neue Jahr und bitten um Spenden für Menschen in Not.

Als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet, wird für 500 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika gesammelt. In Nordkenia herrsche etwa eine verheerende Dürre, die Klimakatastrophe sei hier längst Realität, wurde ein Beispiel für unterstützte Regionen genannt. "Die Tierherden der Hirtenvölker finden weder Wasser noch Futter, viele verenden. Hunger und gewaltsame Konflikte sind die Folge."

Bei der Sternsingeraktion im Vorjahr wurde laut Katholischer Jungschar eine "Spenden-Schallmauer" durchbrochen. Damals seien 15,3 Millionen Euro eingesammelt worden. Damit wurden seit den Anfängen 1954/55 über 500 Millionen Euro ersungen und somit unzählige Menschen unterstützt, sich aus Armut und Ausbeutung zu befreien.

Nach dem Auftaktbesuch bei Kardinal Christoph Schönborn stehen in den nächsten Tagen auch noch Termine bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie mehreren Regierungsmitgliedern und Parlamentsabgeordneten verschiedener Parteien auf dem Programm.