Wien.

Die Besetzer möchten im besetzten Haus im 7. Bezirk ein "kulturelles und soziales Zentrum" etablieren. - © APAweb / Roland Schlager
Die Besetzer möchten im besetzten Haus im 7. Bezirk ein "kulturelles und soziales Zentrum" etablieren. - © APAweb / Roland Schlager
Jene Aktivisten, die ein leerstehendes Haus im 7. Bezirk besetzt halten, harrten vorerst weiterhin aus. Sie ließen auch die jüngste vom Eigentümer Buwog gesetzte Frist verstreichen. Die Stimmung sei "trotz völlig unverständlicher Räumungsdrohung" weiterhin bestens, wurde am Donnerstag in einer Mitteilung versichert. Laut Buwog wurde die Behörde bereits ersucht, das Gebäude zu räumen.

  Wann dies tatsächlich geschehen wird, war noch offen. Bis dahin gehen jedenfalls, so versicherten die Aktivisten, die "Aufbau- und Renovierungstätigkeiten" weiter - auch wenn inzwischen der Strom abgedreht wurde. Dabei hätte man sich an den Kosten für die Energieversorgung durchaus beteiligt, wie es in der heutigen Aussendung hieß. Auf das Angebot sei jedoch nicht eingegangen worden.

  Die Besetzer möchten in dem Objekt ein "kulturelles und soziales Zentrum" etablieren. Der Altbau, so fordern sie, soll erhalten werden. Die Buwog will das Haus hingegen abreißen und dort Wohnungen errichten.