Wien. Anti-zyklisch zum abklingenden Winter hat die Stadthalle seit Dienstag ein neues  Angebot: Eislaufen statt Eisessen. Das soll dort dieses Jahr zum ersten Mal möglich sein und eine Alternative zum Freibad sein: "Das ist ein neuer Versuch, aber er scheint gut beim Publikum anzukommen", zeigte sich Andreas Steinbach, Geschäftsführer der Eis-Stadthalle in der Wiener Stadthalle, im APA-Gespräch am Donnerstag erfreut.

So seien zum Beispiel knapp 100 Besucher zum Sommersaison-Auftakt in die Eis-Stadthalle am Dienstag gekommen. Bisher war die Eisfläche nur für Profisportler durchgehend geöffnet - nun auch für Freizeitsportler. Mit dieser Aktion wolle man Familien vor allem während der neunwöchigen Sommerferien eine etwas andere Freizeitaktivität anstelle von Schwimmen bieten: "Es ist zwar zurzeit noch schwer vorstellbar, aber die nächste Hitze kommt bestimmt", sagte Steinbach.

Somit ist die Wiener Eis-Stadthalle erstmals durchgehend auch für Privatpersonen geöffnet. Lediglich von Ende September bis Mitte Oktober könnte es zu einer Pause für Freizeitsportler kommen, da in dieser Zeit die Halle für den Eiskunstlauf benötigt werde, räumte Steinbach ein. Der reguläre Winterbetrieb 2012 werde dann rund um den Nationalfeiertag beginnen.