Wien. Seit Montag, 13. August, ist die Wiener Zeitung - wieder - im 3. Bezirk zu Hause. Nachdem sie jahrelang bei der Staatsdruckerei am Rennweg angesiedelt war, ging sie vor zehn Jahren ins "Exil" an den Wiedner Gürtel. Nun ist sie wieder in die Landstraße zurückgekehrt.

Ein Medienunternehmen zu übersiedeln ist logistisch eine Herausforderung: So wurden in sechs Umzugstagen mit neun Lkws immerhin 1500 Umzugskartons, 160 PCs und zehn Terabyte an Daten bewegt –und das im Vollbetrieb der Zeitung. Eineinhalb Dutzend Spezialisten arbeiteten von 7 Uhr früh bis Mitternacht, um den Umzug ohne den Ausfall einer einzigen Ausgabe der Zeitung zu bewerkstelligen.

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Doch nicht nur Equipment, Bücher oder die Archive wurden bewegt, auch die kleinen Dinge des Alltags wurden übersiedelt: Unter den Fundstücken fanden sich auch eine üppige grüne Plastikgießkanne oder das eine oder andere Stofftier, das man nicht zurücklassen wollte. So gerüstet gingen die Mitarbeiter am Montag mit vollem Elan aus den neuen Büros an die aktuelle Ausgabe.

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