Wien. (vasa) Dass der Trend zum eigenen Auto zurückgeht, bestätigen auch die Zahlen der Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union im Jahr 2013. In der gesamten EU wurden 2013 11,9 Millionen Autos zugelassen, 2012 waren es noch 12,1 Millionen. Vergleicht man allerdings die Veränderungen der Neuzulassungen in den einzelnen Ländern zwischen 2012 und 2013, so kommt man auf höchst unterschiedliche Ergebnisse.

Am stärksten stiegen die Neuzulassungen in Estland, wo es im Jahr 2013 etwa 12,9 Prozent mehr Autos als im Jahr zuvor gab. Dahinter finden sich Portugal mit einem Plus von 11,1 Prozent und Großbritannien mit einem Plus von 10,8 Prozent.

Am anderen Ende der Skala befindet sich Holland mit einem Minus von 17 Prozent, gefolgt von Rumänien mit Minus 13,1 Prozent.

In Österreich gab es ebenfalls weniger Neuzulassungen, die Zahl sank um 5,1 Prozent. Aber nicht nur der Pkw-Markt war hier im Vorjahr rückläufig, auch Nutzfahrzeugen wurden weniger verkauft. Bei den Lkw gab es einen Rückgang von 1,8 Prozent, bei Traktoren von 2,9 Prozent. Bedingt durch die Umstellung auf einen neue, strengere Abgasnorm mit Beginn des heurigen Jahres gab es bei den Sattelzugmaschinen ein Plus von 21 Prozent.

Einen deutlichen Rückgang gab es auch bei Zweirädern, sie haben sich um 6,4 Prozent weniger verkauft. Gewinner des Vorjahres war der koreanische Hersteller Hyundai mit einem Absatzplus von 9,4 Prozent, womit er zur zweitwichtigsten Pkw-Marke hinter VW aufgestiegen ist.