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Wien. Dass Kaiserin Maria Theresia als Mutter der österreichischen Schulpflicht gilt, lernen die Kinder schon in der Volksschule. Aber was hat Johann Ignaz von Felbiger damit zu tun? Das und vieles mehr verrät derzeit die Wienbibliothek mit der Ausstellung "Tafelkratzer, Tintenpatzer". Dabei geht es den Ausstellern vor allem um die ersten Schuljahre.

Die Ausstellungsstücke reichen bis zu den Anfängen 1774 zurück. Auch das 1829 erschienene Buch "Der kleine fleißige Kopfrechner" von Ferdinand Schubert, dem Bruder des bekannten Komponisten Franz, ist Teil der Ausstellung.

Elemente des 20. Jahrhunderts werden ebenso präsentiert. So auch die ersten Wiener Schultüten aus den 1940ern. Zu sehen gibt es auch Lernspiele, wie sie mancher sicher noch kennt. Dabei ist es schwierig, zwischen Wien und Österreich zu unterscheiden, denn viele Lernmittel gab es nicht nur in der Hauptstadt. Dennoch bekommt man einen guten Überblick über die gesamte Schulgeschichte. Aktuelle Elemente fehlen jedoch gänzlich.