Wien. Der Streit um die Umleitung der Buslinie 13A während der Arbeiten für die U2-Verlängerung geht in die nächste Runde. Der Vorsteher des 7. Bezirks, Markus Reiter, hat am Donnerstag eine Umleitung über die Stiftgasse empfohlen. Dies wäre eine "unkomplizierte Alternative".

Dass die stark frequentierte Linie ab dem kommenden Jahr nicht mehr von der Mariahilfer Straße in die Kirchengasse einbiegen kann, sorgt seit längerer Zeit für Debatten. Denn die Wiener Linien schlagen vor, durch die Neubaugasse zu fahren - durch die der Bus bereits in die andere Richtung unterwegs ist. Die dort nötigen Umbauten und die Tatsache, dass das Gefährt dann gegen die Einbahn fahren würde, stoßen im Bezirk aber auf Kritik.

Die am Mittwoch präsentierte "Notvariante" mit einer Teilung der Linie wird ebenfalls abgelehnt. "Eine zufriedenstellende Lösung für alle muss absolute Priorität haben", betonte Reiter. Die Stiftgasse wäre seiner Ansicht nach eine vernünftige Lösung. Sie sei breit genug, außerdem sei der 13A dort während der Arbeiten in der Mariahilfer Straße bereits unterwegs gewesen. Auch der Obmann des Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, Rainer Trefelik, plädierte für die Stiftgasse.