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Wien. 40 Radfahrer sind 2018 in Österreich bei Unfällen gestorben, 17 von ihnen waren mit E-Bikes unterwegs. Dieser Anteil von 42,5 Prozent ist ein neuer Höchstwert, berichtete der ÖAMTC anhand von Zahlen des Innenministeriums am Mittwoch. Im Jahr 2017 waren rund 22 Prozent mit Elektrofahrrädern verunglückt. Sechs getötete E-Biker waren in Niederösterreich zu beklagen, vier in Oberösterreich, drei in Tirol und Vorarlberg und einer in Kärnten.

"E-Bike-Fahren unterscheidet sich durchaus vom normalen Radfahren. Die eigene Geschwindigkeit wird oft unterschätzt und das kann zu gefährlichen Situationen führen", betonte erläuterte ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nose. Zudem ist der Elektromotor gerade für ältere Personen attraktiv. Drei Viertel aller tödlich verunglückten E-Biker waren älter als 65 Jahre, das Durchschnittsalter lag bei rund 71 Jahren.

Der ÖAMTC empfiehlt, einen Helm zu tragen, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Zudem sei das Fahren mit einem E-Bike für viele ungewohnt. Abhilfe schaffen Kurse, in denen der Umgang trainiert werden kann.