Wien. Das Forschungsprojekt RemiHub testet in der Busgarage Spetterbrücke in Ottakring und in der Busgarage Attemsgasse bei der Remise Kagran, wie zentrale für die städtische Paketzustellung genutzt werden könnten.

Gestartet wird der Testlauf für die städtische Güterzustellung per urbane Logistik-Hubs mit Partnern wie tbw research, TU Wien und dem Transportrad-Unternehmen Heavy Pedals in Kooperation mit einem namhaften Paketdienstleister. Dabei wird etwa die Busgarage Spetterbrücke in Ottakring als zentral gelegener, temporärer Logistik-Hub genutzt - und zwar dann, wenn die Busse im Linienverkehr unterwegs sind und die Garage freie Flächen bietet. Von hier aus wird Heavy Pedals die Pakete abholen und ausliefern. Die Testphase ist mit Montagsbeginn gestartet.

Logistik-Kette verkürzen

Aktuell liege aufgrund fehlender innerstädtischer Flächen der Großteil der Logistikzentren außerhalb Wiens. Dies führe zu erhöhtem Güterverkehr in der Stadt, meist durch Kleintransporter. Durch zentrale Citylogistik-Standorte könne die "last mile" in der Logistikkette verkürzt werden, hieß es am Montag. Das ermöglicht geringere Distanzen und damit emissionsfreie Transporte durch Transporträder. Das Projekt wird im Übrigen vom BMVIT gefördert.