Pünktlich um 17.30 Uhr wird Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Samstag die 2000 Lichter des Christbaumes am Rathausplatz anknipsen. Die alljährliche Illuminierung läutet traditionell die Christkindlmarkt-Saison ein. Der wohl bekannteste Christkindlmarkt der Stadt öffnete allerdings schon am Freitag seine Pforten.

An 152 Ständen können Kunsthandwerke, Dekoration und Gebrauchsgegenstände gekauft - und natürlich Punsch getrunken - werden. Auf Christkindls Bühne, direkt unter dem Baum, treten Chöre und Turmbläser auf. In Christkindls Backstube in der Volkshalle des Rathauses können Kinder Kekse backen. Im Rathauspark - mit seinem berühmten Herzerlbaum - gibt es für die kleinen Besucher ein Riesenrad, ein Ringelspiel oder den Rentierzug. Am Freitag startete in einem Teil des Rathausparks auch der "Kleine Eistraum", die abgespeckte Version des Eislaufklassikers. Laut Marktamt wird es heuer 20 Weihnachtsmärkte mit 1018 Ständen geben. Als Erster öffnete jener im Türkenschanzpark bereits am Mittwoch.

Neben den altbekannten Klassikern vor der Karlskirche (ab 22. November), vor dem Schloss Schönbrunn (ab 23. November), am Spittelberg (ab Donnerstag), auf der Freyung (ab Samstag) und Am Hof (seit Freitag) gibt es auch die Weihnachtsdörfer am Maria-Theresien-Platz (ab 20. November), beim Belvedere (ab 22. November) und im Alten AKH (ab Freitag) wieder.

"Alm Advent" feiert Premiere

Auf dem Weihnachtsmarkt am Stephansplatz, bei dem die Hütten um den Dom gruppiert sind, gibt es seit Freitag regionale Spezialitäten und ein großes Angebot an Kunsthandwerk - von Glaskugeln über Keramik bis hin zu Holzschnitzereien und Kinderspielzeug. Nicht weit davon entfernt startete am selben Tag der K. und k. Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz.

Auf dem Messeplatz im 2. Bezirk gibt es heuer eine Premiere. Seit Freitag kann dort auf dem "Alm Advent" flaniert werden. Es gibt 13 Stuben aus Altholz, die jeweils unter einem anderen Motto stehen - von Basteln und Backen über Gourmet bis hin zu einer Winzerhütte. In der Handwerksstube können Besucher bei der Herstellung von Produkten zusehen. Hinter dem Markt steckt Claudia Wiesner, die in der Vergangenheit die Geschäftsführung der "Wiener Wiesn" innehatte. Pro Person wird zwei Euro Eintritt verlangt. Kinder bis zwölf Jahre zahlen nichts.

Wen es nach Punsch dürstet, wird auch im Museumsquartier fündig. Dort haben die "MQbis", wie die begehbaren Hütten genannt werden, bereits vergangene Woche aufgesperrt.