Der Wiener Staatsoper wurde am Mittwoch vor dem 64. Opernball am Donnerstag noch der Feinschliff verpasst und letzte Umbauarbeiten vollzogen. Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) machte am Nachmittag einen Rundgang durch das Haus am Ring um "den vielen Menschen, die am Gelingen des Opernballs beteiligt sind, einen Besuch abzustatten".

In Anlehnung an ihren Nachtgarten taucht sich die Oper in dunkle Violett-Töne, auch die üppigen Blumenbouquets sind in diesen Tönen gehalten. "Ich werde ein violettes Kleid, vom Bühnen- und Kostümbildner Christof Cremer designt, mit einem schönen, langen Ärmel auf einer Seite tragen. Es passt wunderbar dazu", freute sich Lunacek im Gespräch mit der APA. Sie feiert am Donnerstag ihr Opernballdebüt. "Ich freue mich vor allem auf die Eröffnung und die Begegnungen mit den vielen Künstlerinnen und Künstler", sagte Lunacek. "Ich hoffe, dass ich auch tanzen kann", sagte die Staatssekretärin. Sie wurde vom Staatsoperndirektor Dominique Meyer durch die Oper begleitet.

"Voller Vorfreude" war am Mittwoch auch Opernballorganisatorin Maria Großbauer. "Alles funktioniert reibungslos, wir sind ein eingespieltes Team", betonte sie. Bereits aufgestellt waren am Mittwoch im Ballsaal auch zwei ausladende Blumenarrangements mit einzigartigen Mond-Skulpturen der Bühnenbildnerin Agnes Hasun. "Ich freue mich, dass die Monde schon leuchten", sagte Großbauer.