Wie können wir älteren Mitmenschen im Alltag helfen? Was tun Kinder ohne Park und Spielplatz? Was sind Beschäftigungsmöglichkeiten, damit Kindern und Jugendlichen zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt? Mit Fragen wie diesen können sich Wienerinnen und Wiener bei einer neuen Telefonhotline melden. Die Serviceeinrichtung wohnpartner der Stadt Wien, die für rund 500.0000 Bewohnerinnen und Bewohner im Gemeindebau zuständig ist, weitet dafür ihren Service aus.

Da aufgrund der Bewegungseinschränkungen aufrgund des Corona-Virus Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt wurden, will wohnpartner ein telefonischer Ansprechpartner für Fragen und Sorgen rund um das Thema Nachbarschaft sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren auch über Verhaltensregeln angesichts des Corona-Virus. So wird daran erinnert, dass der Besuch von Spielplätzen und Parks verboten ist und dass zu Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, genügend Abstand zu halten ist.

Zuhören, Verstehen, Ängste abbauen

Seit Dienstag ist wohnpartner zwischen 9 und 16 Uhr montags bis freitags unter der Wiener Telefonnummer 24503-25960 im Einsatz. Das "Nachbarschaftstelefon" für den Gemeindebau ergänzt die zentrale Hotline der Stadt, die für allgemeine Anfragen da ist. Die Telefonnummer von wohnpartner hingegen ist telefonische Anlaufstelle für nachbarschaftliche Fragen und Sorgen in Zeiten des Corona-Virus.

"Gerade in Krisenzeit zeigt sich, wie sehr Wien zusammenhält. Wenn Menschen Hilfe brauchen, dann ist die Stadt für sie da", sagt Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal zu dem neuen Angebot.

"Es wird viel um Zuhören, Verstehen, Ängste und Seelenleid abbauen gehen", heißt es dazu in der Aussendung der Stadt Wien. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien dafür "speziell ausgebildet und psychologisch geschult". Das Service wird in Zusammenarbeit mit dem Büro für Sofortmaßnahmen organisiert.