"In der Leopoldstadt können wir nun schon den zweiten temporären Radweg eröffnen", zeit sich Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger erfreut. "Die allererste Reaktion auf den Pop-Up-Radweg in der Praterstraße war der Wunsch nach einer Verlängerung über die Lassallestraße bis zur Donau. Dem kommen wir nun nach."

Mit den Pop-Up-Radwegen reagiert Wien wie andere Städten weltweit auf den erhöhten Platzbedarf für den Radverkehr. Radverkehrsbeauftragter Martin Blum ergänzt: "Die Lassellestraße ist die wichtigste Radverbindung in die Donaustadt. Außerdem fahren die Wienerinnen und Wiener, insbesondere in den Sommermonaten, dort vom Zentrum auf die Donauinsel und retour." Der Radverkehrsbeauftragte weiter: "Auf der Lassallestraße stehen dem Autoverkehr neun Spuren zur Verfügung, dem Radverkehr ein schmaler Zweirichtungsradweg. Nun wird der Platz gerechter verteilt und für die zahlreichen Radfahrerenden ein zusätzlicher temporärer Radweg geschaffen."

- © WZ-Grafik; Quelle: apa
© WZ-Grafik; Quelle: apa

Die Umsetzung beginnt in der Nacht auf Dienstag. Ab Dienstagmittag soll der Pop-Up-Radweg in der Lassallestraße befahrbar sein und bis September bleiben. Eine der drei Fahrspuren stadtauswärts wird dafür wie in der Praterstraße durch orangefarbene Markierungen und Leitbalken abgesichert.

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