Die von der Bundesregierungen angekündigten Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, dem zweite Lockdown, haben Auswirkungen auf die Christkindlmärkte, die eigentlich im Laufe des Novembers hätten eröffnen sollen. Aufgrund der angekündigten Regelungen ist dies vorerst nicht möglich. Die Organisatoren des Christkindlmarktes am Rathausplatz samt dazugehörigem Weihnachtstraum halten allerdings vorerst an der Veranstaltung fest. Die Eröffnung wird auf Anfang Dezember verschoben.

Die Aufbauarbeiten am Wiener Rathausplatz und dem benachbarten Rathausplatz gehen daher weiter. "Abhängig von den Entwicklungen des Infektionsgeschehens wird daher angestrebt, den Christkindlmarkt sowie den Kleinen Eistraum im Rathauspark auf Basis der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und eines fundierten Sicherheitskonzeptes Anfang Dezember zu eröffnen", hieß es in einer Aussendung der Organisatoren am Sonntag.

Der Stadt Wien sei es ein Anliegen, "dass beliebte Traditionen für die Wienerinnen und Wiener auch in herausfordernden Zeiten erlebbar sind", wurde das Festhalten am Markt argumentiert. "Mit den Wiener Adventshighlights soll ein Zeichen der Zuversicht gesetzt werden." Ursprünglich waren die Eröffnung des Christkindlmarktes und Weihnachtstraumes Mitte November geplant. Aufgrund des zweiten Lockdowns in Österreich ist das nun nicht möglich.

Aber: Die notwendigen Vorbereitungsarbeiten sollen in den nächsten Wochen auflagenrecht weitergeführt werden, hieß es in der Aussendung. Angestrebt ist nun eine Eröffnung Anfang Dezember - abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Dann soll zeitgleich mit der Illuminierung des Weihnachtsbaums auf dem Rathausplatz auch die stimmungsvolle Parkbeleuchtung inklusive Krippenpfad und natürlich der beliebte Herzerlbaum für alle Menschen erstrahlen, wurde versprochen. (apa)