Da Corona-bedingt keine Christkindlmärkte in Wien stattfinden, liegt es nun an den Christbaum-Marktständen, für etwas Weihnachtsflair in der Stadt zu sorgen: Ab Samstag können an 282 Orten Christbäume, Reisig, Mistelzweige und auch Christbaumkreuze erworben werden, kündigte das Wiener Marktamt an. Angeboten werden vorwiegend Bäume heimischer Produzenten. Das Marktamt rechnet mit stabilen Preisen bei Tannen, Fichten dürften heuer mehr kosten: Für eine heimische Tanne ist mit 12 bis 35 Euro pro Meter zu rechnen, bei Blaufichten wird ein Meterpreis zwischen 8 und 23 Euro erwartet.

Die Covid-Verordnung wird auch beim Baumverkauf kontrolliert. - © apa/Helmut Fohringer
Die Covid-Verordnung wird auch beim Baumverkauf kontrolliert. - © apa/Helmut Fohringer

Jahr für Jahr werden rund 400.000 Bäume in Wien ver- beziehungsweise gekauft. Die Städter bevorzugen dabei die Tanne - aufgrund ihrer kräftigen Farbe und der im Verhältnis stumpfen Nadeln, wie es heißt.

Die Aufgabe des Marktamtes ist es, die jährliche Platzvergabe zu regeln und die Preisauszeichnung sowie die Einhaltung der genehmigten Standgröße zu kontrollieren. Aufgrund der Covid-Verordnung der Bundesregierung darf der Christbaumverkauf in Wien heuer nur von 8 bis 19 Uhr stattfinden. Die Stände haben bis 24. Dezember geöffnet.

Für all jene, die sich fragen, warum mancherorts bereits jetzt Christbäume verkauft werden dürfen: Auf privatem Grund, zum Beispiel auf Parkplätzen vor Baumärkten, darf der Verkauf bereits vor Samstag beginnen.