In der Teststraße beim Austria Center in Wien gibt es nun zusätzliche Terminslots. Das teilte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) mit. Bis zum 26. Dezember werden 1.000 zusätzliche Termine pro Tag möglich sein. Auch der Zeitpunkt für die nächsten Massentests steht nun fest.

Möglich geworden sei die Kapazitätsausweitung durch die Errichtung weiterer Walk-in-Lanes und die Bereitstellung von zusätzlichem Personal. Man wolle damit etwa Menschen die Möglichkeit zur Testung geben, die zu den Feiertagen Angehörige in Pflegeheime besuchen wollen.

Außerdem hat Wien noch mit dem Bund paktiert, dass man vom 8. bis zum 17. Jänner die zweite Runde der Massentests durchführt. Was dies für das "Freitesten" bedeute, sei aber noch unklar, wurde betont. Man warte noch auf die entsprechende Verordnung. Zur Erklärung: Die türkis-grüne Regierung plant beim dritten Lockdown ab Mitte Jänner Lockerungen für jene, die sich einem Antigen-Test unterziehen, und nennt dies "freitesten". Für alle, die an den neuerlichen Corona-Massentests nicht teilnehmen, soll der Lockdown eine Woche länger bis zum 24. Jänner gelten.

Letzter Stand war: Wer sich zwischen 15. und 17. Jänner nicht testen lässt, muss eine weitere Woche in Heimquarantäne bleiben. Nur mit negativem Testergebnis dürfen Geschäfte und Gastronomie besucht werden. Und nicht die Wirte, sondern die Behörden sollen ab 18. Jänner das "Freitesten" kontrollieren. Die Lokalbetreiber seien dafür nicht zuständig, hatte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erklärt. Die Kontrollen sollen stichprobenartig sein und die "Freigetesteten" verpflichtet, das negative Testergebnis bei sich zu tragen.