Wien. Ende des Jahres sollen beinahe alle Konzessionen der Wiener Buslinien wieder in der Hand der Wiener Linien sein. Derzeit übernehme man laufend Konzessionen, etwa ab Juli die Linien 56B, 156B und 58B, bestätigte eine Sprecherin der APA einen Bericht von orf.at.

Ausschreibung an private Unternehmen möglich

Mit der Konzession geht die Verantwortung etwa für Betriebszeiten an die Verkehrsbetriebe, Ausschreibungen des täglichen Betriebs an Private sind aber möglich. Läuft eine Konzession für ein privates Busunternehmen aus, wird sie von den Wiener Linien übernommen - dieses Vorgehen beruht auf einem Beschluss des Wiener Gemeinderats 2007.

Sind sie im Besitz der Konzession, können die Verkehrsbetriebe dann auch über Fahrpläne und Betriebszeiten bestimmen oder in die Fahrgastzahlen Einsicht nehmen, selbst wenn der laufende Betrieb wieder an ein privates Busunternehmen vergeben wird. Davon erhoffen sich die Wiener Linien "deutliche Verbesserungen" im täglichen Betrieb - so sollen etwa Überlastungen durch kleinere Intervalle vermieden werden.