Maximilian Schrems und der erste Schritt für ein datenschutzfreundlicheres Facebook. - © Foto: APAweb/AP
Maximilian Schrems und der erste Schritt für ein datenschutzfreundlicheres Facebook. - © Foto: APAweb/AP

Autoritäten sind das Seine nicht. Schon gar nicht das bedingungslose Anerkennen selbiger. Also entschied sich der Salzburger Maximilian Schrems,24, zu einem Studium der Rechtswissenschaften am Juridicum Wien. Mit dem Recht auf seiner Seite sollte der Kampf gegen Windmühlen ja auch ein leichterer sein, so die Überlegung. Zunächst rückte das Thema der privaten Videoüberwachung in Schrems Interessenszentrum und sorgte für seine erste Publikation. Dadurch kam der Student auch auf das Thema Datenschutz und in weiterer Folge zu seiner Windmühle.

22 Anzeigen von "europe-vs-Facebook
Insgesamt 22 Anzeigen brachten Schrems und sein Team von "europe vs Facebook" gegen das soziale Netzwerk Facebook in Irland ein. "Wir haben einfach gesammelt, was auch im Netz schon zu finden war und in eine juristische Form gebracht und an der richtigen Stelle abgegeben", so Schrems in nobler Zurückhaltung. Nichtsdestotrotz avancierte der Student zum Facebook-Kläger und schaffte es auf die Titelseiten internationaler Zeitungen. Der Medienhype konnte Schrems auch nicht aus der Bahn werfen, denn "es war eigentlich sehr angenehm. Es war klar, ich bin der Gute, die sind die Bösen".

"Jetzt einmal Ruhe"
Die nun gefällte Entscheidung der irischen Datenschutzkommission beurteilt Schrems positiv, erwartet aber noch weitere Nachbesserungen und eine tiefgehende Änderung des Geschäftsmodells von Facebook. Und was macht ein Student, der sich erfolgreich gegen Facebook behaupten konnte als Nächstes? "Jetzt möchte ich einfach einmal Ruhe, zuhause Skifahren und nicht am Sonntag Interviews geben müssen." Und sobald das erste Studienziel erreicht ist, folgt eine kleine Auszeit. Das hat sich der Datenretter denn dann auch verdient.

Autoritäten sind das Seine nicht. Schon gar nicht das bedingungslose Anerkennen selbiger. Also entschied sich der Salzburger Maximilian

Schrems,24, zu einem Studium der Rechtswissenschaften am Juridicum Wien. Mit dem Recht auf seiner Seite sollte der Kampf gegen Windmühlen ja auch ein leichterer sein, so die Überlegung. Zunächst rückte das Thema der privaten Videoüberwachung in Schrems Interessenszentrum und sorgte für seine erste Publikation. Dadurch kam der Student auch auf das Thema Datenschutz und in weiterer Folge zu seiner Windmühle.
"europe vs Facebook"
Insgesamt 22 Anzeigen brachten Schrems und sein Team von "europe vs Facebook" gegen das soziale Netzwerk Facebook in Irland ein. "Wir haben einfach gesammelt, was auch im Netz schon zu finden war und in eine juristische Form gebracht und an der richtigen Stelle abgegeben", so Schrems in nobler Zurückhaltung. Nichtsdestotrotz avancierte der Student zum Facebook-Kläger und schaffte es auf die Titelseiten internationaler Zeitungen. Der Medienhype konnte Schrems auch nicht aus der Bahn werfen, denn "es war eigentlich sehr angenehm.

Es war klar, ich bin der Gute, die sind die Bösen".Nachbesserungen werden noch kommen

Die nun gefällte Entscheidung der irischen

Datenschutzkommission beurteilt Schrems positiv, erwartet aber noch weitere Nachbesserungen und eine tiefgehende Änderung des Geschäftsmodells von Facebook. Und was macht ein Student, der sich erfolgreich gegen Facebook behaupten konnte als Nächstes? "Jetzt möchte ich einfach einmal Ruhe, zuhause Skifahren und nicht am Sonntag Interviews geben müssen." Und sobald das erste Studienziel erreicht ist, folgt eine kleine Auszeit. Das hat sich der Datenretter denn dann auch verdient.