Ein Screenshot des gehackten Twitter-Accounts von Burger King. - © APAweb / AP
Ein Screenshot des gehackten Twitter-Accounts von Burger King. - © APAweb / AP

Oak Brook/San Francisco. Das US-amerikanische Twitter-Konto von Burger King ist am Montag von Hackern gekapert worden. Sie verkündeten auf der Kurzmitteilungsplattform als erstes den Verkauf an den Fast-Food-Rivalen McDonald's - "weil der Whopper gefloppt ist". Danach folgten geschmacklose Scherze über den angeblichen Drogenkonsum von Mitarbeitern.

Erst nach gut einer Stunde wurde der Account von Twitter gesperrt - er gewann in dieser Zeit laut US-Medienberichten rund 30.000 neue Abonnenten. Wer auf welche Weise in das Twitter-Profil eingebrochen ist, blieb zunächst unklar.

"LulzSec" hinter der Aktion?

Burger King entschuldigte sich am Montag bei den Abonnenten seiner Twitter-Nachrichten und bemühte sich, wieder die Kontrolle über das Profil zurückzubekommen. Die Hacker behaupteten laut Medienberichten, sie gehörten zur Spaß-Guerilla "LulzSec", die seit 2011 ab und an ihr Unwesen im Netz treibt. Allerdings war die Gruppe aus dem Umfeld der Anonymous-Bewegung schon immer so lose organisiert, dass sich jeder zum Mitglied erklären konnte.