Gleiches Recht für alle User, auch wenn man weniger zahlt. - © APAweb/Chris Zenz
Gleiches Recht für alle User, auch wenn man weniger zahlt. - © APAweb/Chris Zenz

Wien. Die Regulierungsbehörde RTR hat ein Positionspapier zur Netzneutralität ausgearbeitet und dabei einer Ungleichbehandlung von Datenströmen eine Absage erteilt. Unter Netzneutralität versteht man die gleichschnelle Durchleitung von Daten, unabhängig davon wer sie versandt oder wer sie empfangen hat - und auch unabhängig vom Inhalt der übertragenen Daten. Vereinfacht gesagt: Es darf nicht sein, dass der eine User das You Tube-Video in bester Qualität sieht, während es bei einem anderen User mit einem günstigeren Angebot etwas ruckelt.

Die RTR hält dazu fest: Als Grundsatz gilt die Netzneutralität, Abweichungen sind nur mit einer ausreichenden Begründung erlaubt. RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy betonte am Donnerstag vor Journalisten, dass das Thema nichts mit der geplanten Drosselung der Datenübertragung ab einem gewissen Datenlimit bei der Deutschen Telekom zu tun hat - Stichwort "Drosselkom".