Brüssel. Der Schutz von persönlichen Daten beim Betrieb von Smartphones ist in der EU nicht besonders ausgeprägt. Laut Eurostat-Daten vom Montag ließen 28 Prozent im EU-Durchschnitt einen Zugriff auf persönliche Daten zu. In Frankreich waren es lediglich zehn Prozent, auf der anderen Seite lag Tschechien mit 67 Prozent. In Österreich ließen 36 Prozent einen Datenzugriff zu.

Die Zahlen aus 2018 zeigen, dass 75 Prozent der 16- bis 74-jährigen in der EU ein Smartphone für private Zwecke nutzten. 28 Prozent gaben an, dass sie beim Betrieb ihres Geräts niemals den Zugriff auf ihre persönlichen Daten schützten. Sieben Prozent wussten nicht, dass der Zugriff geschützt werden kann. 43 Prozent antworteten, dass sie ein automatisches Sicherheitssystem installiert hätten. Weitere 15 Prozent gaben an, dass sie sich von jemand anderem ein Sicherheitssystem installieren ließen.