In Zeiten, in denen Home-Office immer wichtiger wird, helfen Videokonferenzen, den persönlichen Kontakt zu Geschäftspartnern zu pflegen: Durch verschiedene Interaktionsmöglichkeiten kommen sie einem persönlichen Gespräch sehr nahe. Ob zu Hause oder im Büro – mit Videokonferenzen lässt sich überall ein virtueller Treffpunkt kreieren. Damit allerdings die Qualität des Online-Meetings nicht leidet, gibt devolo wichtigste Tipps.

Das richtige Videokonferenz-Tool aussuchen

Während immer mehr Firmen auf Videokonferenzen zurückgreifen, steigt selbstverständlich auch das Angebot an Softwarelösungen. Die Auswahl an verschiedenen Tools ist groß. Dabei ist es wichtig, auf die Extras zu achten. Bietet das Tool auch Funktionen wie Instant-Messaging oder Bildschirmfreigaben kostenlos? Sehr bekannt ist beispielsweise die Software Skype, die vor allem im privaten Umfeld genutzt wird. Microsoft hat seine Videokonferenzsysteme mit dem VoIP-Dienst Teams erweitert. Teams ist für kleinere Unternehmen kostenlos verfügbar und bietet Gastzugänge, Einzel- sowie Gruppengespräche. Auch Tinychat und Whereby geben die Möglichkeit, kinderleicht eine Videokonferenz zu eröffnen und generieren hierfür einen Link, der an die Teilnehmer verschickt wird.

Alles eine Sache der Vorbereitung

Auch für einen virtuellen Geschäftstermin ist das Erscheinungsbild ein wichtiger Punkt. Es sollte die Kleidung ausgewählt werden, die man auch bei einem persönlichen Treffen bevorzugen würde. Auffälliger Schmuck sollte vermieden werden, da er zu Lichtreflexionen führen kann. Für eine geschäftliche Videokonferenz eignet sich ein freundlicher, heller Raum. Zudem sollten Nutzer darauf achten, dass keine Mitbewohner durch den Hintergrund laufen oder Unordnung herrscht. Alternativ bieten Konferenz-Tools wie Teams oder Skype eine sogenannte Weichzeichner-Funktion, die den Hintergrund unscharf darstellt.

Audio- und Video-Technik prüfen

Für eine professionelle Videokonferenz braucht es nicht viel mehr als ein Headset sowie eine Webcam. Im Normalfall ist eine gute Kamera bereits im Notebook eingebaut. Um jedoch Echo-Geräusche und Audiorückkopplungen zu vermeiden, sollte ein Headset benutzt werden. Gute Videoconferencing-Tools geben zudem die Möglichkeit, vor Beginn eines Meetings die Funktionsweise und Qualität von Audiogeräten sowie Kamera zu prüfen. Tipp: Vor allem bei längeren Gesprächen nimmt die Akkuleistung schnell ab und ehe man sich versieht, muss das Ladekabel während des virtuellen Meetings gesucht werden. Vor dem Start der Videokonferenz das Notebook also besser an den Strom anschließen.

Internetgeschwindigkeit prüfen

Es gilt jedoch noch ein paar weitere technische Vorkehrungen zu treffen, damit der geschäftliche Videocall reibungslos abläuft. Schwierigkeiten bei der Einwahl, Unschärfe des Bildes, Verbindungsprobleme oder unterbrochener Ton – all diese ärgerlichen Fälle können nicht nur nerven, sondern auch die Videokonferenz zum Platzen bringen. Oftmals liegt das Problem an einer instabilen Internetverbindung. Deshalb sollte im Home-Office vorab mit einem Internet-Geschwindigkeitstest geprüft werden, ob die Verbindung für ein virtuelles Meeting ausreicht. Die empfohlene Geschwindigkeit für eine Videoübertragung in hoher Qualität beträgt 1,5 Mbit/s im Down- und Upload.

Schnelles Internet im Home-Office

Doch was nützt eine schnelle Internetleitung, wenn der Router zu weit vom Home-Office entfernt steht? In diesem Fall kommen sogenannte Powerline-Adapter mit WLAN-Funktion ins Spiel. Sie nutzen zur Datenübertragung die vorhandene Stromleitung und bringen schnelles Internet an jede gewünschte Steckdose. Die Vorteile: Wände und Decken bremsen das WLAN nicht mehr aus, jede beliebige Steckdose wird zum WLAN-Zugangspunkt. Zusätzlich bieten die praktischen Powerline-Helfer mindestens einen Netzwerkanschluss. So lassen sich Officegeräte wie beispielsweise Notebook und Drucker auch per LAN-Kabel anschließen. Die Installation ist denkbar einfach und im Handumdrehen erledigt. In einem Powerline-Netzwerk, beispielsweise vom deutschen Marktführer devolo, lassen sich bis zu acht Adapter gleichzeitig betreiben. Das genügt, um ein ganzes Haus vom Keller über das Wohnzimmer bis hin zum Home-Office mit LAN-Anschlüssen und schnellem WLAN zu versorgen. So steht der Videokonferenz nichts mehr im Wege.

WLAN- und Powerline-Tipps für ein leistungsstarkes Heimnetz

Das Zuhause wird mehr und mehr zum Ort für digitales Lernen und Arbeiten: Vier von zehn Unternehmen bieten Mitarbeitern laut Statista an, von zuhause aus zu arbeiten; Experten gehen davon aus, dass diese Zahl deutlich ansteigen wird. Und auch im Unterricht kommen digitale Lernmittel zum Einsatz, Schüler nehmen von zuhause an Lehrveranstaltungen teil oder nutzen Lerninhalte online.

Doch nicht immer können die Angebote auch genutzt werden: Vielfach ist das Heimnetz zu schwach für Videokonferenzen mit den Kollegen oder das WLAN reicht nicht bis zum Schreibtisch im Kinderzimmer. Ein Grund: Netzwerkanschlüsse fehlen, zudem bremsen Decken und Wände den WLAN-Empfang massiv aus. Abhilfe schafft hier die Powerline-Technologie. Denn sie nutzt die hauseigene Stromleitung wie ein langes Datenkabel, um das Internetsignal an jede Steckdose des Hauses zu bringen. Mit diesen Tipps von devolo holen Sie das Maximum aus Ihrem Powerline-Heimnetz heraus.

Powerline-Adapter optimal platzieren

Zur optimalen Platzierung gelten ein paar einfache Grundregeln. Stecken Sie die Adapter beispielweise direkt in eine Wandsteckdose. Nutzen Sie die integrierte Steckdose des devolo-Adapters, um dort eine Steckdosenleiste einzustecken. Denn der Anschluss des devolo-Adapters verfügt über eine Entstörfilter-Funktion, so dass das Powerline-Netzwerk optimal funktioniert.

Noch ein Tipp: Liegen in der Wand mehrere Steckdosen direkt nebeneinander, verhalten sich diese übrigens genau wie eine Leiste mit mehreren Anschlüssen. Falls Ihre Powerline-Adapter Verbindungsschwierigkeiten haben, lassen Sie die benachbarten Wandsteckdosen frei.

Die richtigen Anschlüsse für Heimarbeitsplatz und Lernort

Desktop-PC, Speichersysteme (NAS) oder Drucker: Im Home-Office lassen sich viele Geräte besser klassisch per Kabel als per WLAN vernetzen. So verfügen die Adapter der Reihe devolo Magic 2 LAN triple über gleich drei Gigabit-Anschlüsse. Die Geräte lassen sich problemlos in ein Powerline-Netzwerk integrieren, das aus Magic-Produkten besteht.

Im Arbeitszimmer der Kinder kommen dagegen häufig drahtlose Geräte wie Tablet oder Laptop zum Einsatz. Das Heimnetz sollte daher leistungsstarke LAN-Anschlüsse ebenso wie bestmögliche WLAN-Abdeckung bieten.

Die perfekte Kombination: Powerline-Backbone mit Mesh-WLAN

Moderne Powerline-Adapter mit LAN- und WLAN-Funktion bieten heute zusätzliche Funktionen. Stichwort: Mesh-Technologie. Sie sorgt dafür, dass mobile Geräte stets mit dem stärksten devolo WLAN-Hotspot verbunden sind und der Wechsel zwischen zwei oder mehr Zugangspunkten automatisch funktioniert. Das ist gerade dann vorteilhaft, wenn man sich beispielsweise mit dem Smartphone, Tablet oder Notebook von einem Zimmer zum anderen bewegt. Für ein einheitliches WLAN-Netz mit gleichen Zugangsdaten an allen Access Points sorgt die Übertragung der Einstellungen per WPS. Dazu muss nur einmal kurz die WPS-Taste am Router sowie am Powerline-Adapter gedrückt werden.

Aktuelle Modelle einsetzen und Updates installieren

Wer erstmalig ein Powerline-Netz installieren möchte, investiert am besten in Geräte der neuesten Generation. Das ist zukunftssicher, denn die Anforderungen an ein starkes Heimnetz wachsen immer weiter. Achten sollten Kunden auch auf genügend LAN-Anschlüsse, eine integrierte Steckdose und darauf, dass die Adapter Mesh-WLAN unterstützen, wie etwa devolo Magic. Um ein ganzes Haus mit schnellem und stabilem WLAN zu versorgen, bieten sich sogenannte Multiroom Kits mit drei Geräten im Paket an. Auch beim Tempo gibt es Unterschiede. Der aktuell schnellste Powerline-Adapter bietet eine Bruttodatenrate von 2400 Mbit/s. Ebenfalls wichtig: Updates immer sofort installieren. So ist sichergestellt, dass Nutzer von neuen Funktionen profitieren und auch die Sicherheitseinstellungen stets auf dem aktuellsten Stand sind. Auch hierbei punkten aktuelle Modelle mit einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit. So lässt sich beispielsweise in der Home Network App von devolo einstellen, dass alle verfügbaren Updates automatisch installiert werden.