Die gefürchteten Vögel treffen auf die Schweine vom Todesstern: Die Rechnung, man nehme eine erfolgreiche Serie (Star Wars) und kombiniere sie mit einem bekannten Spiel (Angry Birds) ging auf. - © Screenshot: Archiv
Die gefürchteten Vögel treffen auf die Schweine vom Todesstern: Die Rechnung, man nehme eine erfolgreiche Serie (Star Wars) und kombiniere sie mit einem bekannten Spiel (Angry Birds) ging auf. - © Screenshot: Archiv

Es ist ein durchaus interessantes Phänomen, wenn Erwartungen dann doch erfüllt werden, obwohl man sich denkt, dass es unmöglich sein kann. So geschehen bei Rovios neuestem Teil der erfolgreichen und bekannten "Angry Birds"-Reihe. Die verrückten Vögel, die seit geraumer Zeit auf den Smartphones für unterhaltung sorgen, sind wieder da und zwar durchaus mit Schwung und witzigen Ideen.

Man könnte annehmen, dass die Verbindung zweier starken Marken - auf der einen Seite "Angry Birds" auf der anderen Seite "Star Wars" - von Vornherein ein Erfolg werden wird. Doch genauso besteht die Gefahr, dass sich weder die Fans der einen, noch der anderen Seite, mit dem Titel identifizieren können, ein schwaches Gameplay und wenig Innovation einen Flopp produzieren.

Es macht Spaß
Was ist nun bei "Angry Birds: Star Wars" passiert? Ganz einfach - es wird wohl wieder ein Hit. Auch wenn das Gameplay mehr als bekannt ist, so sorgen die liebevollen Animationen und Zeichnungen für Kurzweil. Die Toneffekte sorgen bei jedem Star Wars-Fan für Unterhaltung und die Mischung aus den Spielelementen aus dem klassischen Angry Birds, wie auch Angry Birds: Space machen Sinn und Spaß. Und auch der preis von 99 Cent geht voll ok.

Erstmals gibt es auch ein 1,99 Euro  teures Add-On, das "Path of the Jedi" getauft wurde, und es den Spielern ermöglich soll, weitere Levels zu erleben. Was allerdings auch gesagt werden muss, ist dass die Entwickler langsam, aber sicher aufpassen müssen, die Konsumenten nicht mit zu viel kostenpflichtigen Add-Ons zu vergraulen. Schon jetzt wird in den einschlägigen Foren heftig über die derzeitige Politik Rovios diskutiert.

Laserschwerter und der Todesstern
Aber zurück zum Spiel:  Mit Laserschwertern und den bekannten Charakteren aus dem "Star Wars"-Universum, von Luke Skywalker über Han Solo bis hin zu Chewbacca und R2-D2, muss man den "Schweinen vom Todesstern" nun Paroli bieten. Die Spieler reisen dabei von einem bekannten Planeten zum nächsten und müssen in gewohnter "Angry Birds"-Manier mittels einer Schleuder die Gegner abschießen.

Neue Möglichkeiten ergeben sich aus dem Einsatz von Waffen und Jedikräften. Alles in allem sicherlich wieder ein Erfolg für Rovio und ein guter Kauf für Fans der beiden Serien.