Für die von der IT-Industrie heftig bekämpfte Festplattenabgabe hat sich die Kultursprecherin der SPÖ, Elisabeth Hakel, ausgesprochen. "Wir brauchen eine faire und gerechte Vergütung für unsere Künstlerinnen und Künstler", forderte Hakel in einer Parlamentsrede zur Modernisierung des Urheberrechts, das auch neue Nutzungsmöglichkeiten zugänglich zu machen solle.

Als weiteres Ziel nannte die Kultursprecherin die Stärkung der österreichischen Musikwirtschaft. "Damit erfolgreiche Musikerinnen und Musiker in Österreich von ihrer Musik auch leben können, muss diese auch gespielt werden. Daher fordere ich vom ORF, der einen klaren Kulturauftrag hat, mehr österreichische Musik im meistgehörten Radio Österreichs zu spielen." Sie stellte in diesem Zusammenhang auch eine Quotenregelung in den Raum.

Mit Hakels Parlamentsrede positioniert sich die SPÖ eindeutig gegen die Forderungen der IT-Industrie und der Gratisnutzer, die für die weitgehend unentgeltliche Nutzung von geschützten Werken eintreten. Diese Position vertritt in der SPÖ nur die Junge Generation Wien.