Düsseldorf/Santa Clara. Der Chipriese Intel darf beim Kartendienst der deutschen Autobauer, Here, einsteigen. Das deutsche Bundeskartellamt billigte eine Beteiligung des US-Unternehmens ohne Auflagen, wie es am Dienstag mitteilte. Auch ein aus den chinesischen Unternehmen NavInfo und Tencent sowie dem Staatsfonds GIC aus Singapur bestehendes Konsortium darf bei Here einsteigen.

"Negative Auswirkungen auf den Wettbewerb wird das Vorhaben nicht haben", sagte Kartellamtschef Andreas Mundt. Mit Intel beteiligen die Automobilhersteller einen Anbieter an Here, der Beiträge zur Entwicklung der für das autonome Fahren notwendigen Technologien leisten soll. Mit der Beteiligung der chinesischen Unternehmen soll Here Zugang zum Markt in der Volksrepublik erhalten.