München. Ein erfahrener Wikipedia-Autor warnt vor manchen Artikeln des Online-Lexikons. "Wir denken viel zu oft: Was auf Wikipedia steht stimmt alles", sagte ein Autor mit dem Pseudonym "Magiers". Statt jeder Information blind zu vertrauen, sollten sich Nutzer genau ansehen, ob die Informationen aus guten Quellen stammen. Das sei nötig, weil für die Qualitätskontrolle der Artikel Laien verantwortlich sind. Zwar müssen langjährige Schreiber die Beiträge unerfahrener Autoren überprüfen, bevor sie online gehen - "doch das verhindert nur die ganz groben Schnitzer", warnte er.

"Magiers" ist Mitglied einer achtköpfigen Jury, die am Samstag in München die besten Wikipedia-Artikel prämiert. Seinen echten Namen verrät er wie viele andere Autoren nicht. Das Lexikon bemühe sich, Klarnamen der Schreiber geheimzuhalten, sagte ein Sprecher. In manchen Regionen der Welt wären Autoren sonst gefährdet.


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