Im Fokus: Fotos von Denkmälern, Skulpturen und Plastiken, Heiligenfiguren, Brunnen, Gedenktafeln oder "Kunst am Bau" aus Linz und Wien. - © Wikicommons
Im Fokus: Fotos von Denkmälern, Skulpturen und Plastiken, Heiligenfiguren, Brunnen, Gedenktafeln oder "Kunst am Bau" aus Linz und Wien. - © Wikicommons

Wien/Linz. Skulpturen, Denkmäler, kunstvoll gestaltete Brunnen: Begegnet man diesen Exemplaren von Kunst im öffentlichen Raum, ist im digitalen Zeitalter nicht zuletzt ein Blick in das Online-Lexikon Wikipedia hilfreich, um weitere Informationen zu erhalten. Um nun abseits von ausführlichen Texten auch entsprechendes Bildmaterial anbieten zu können, starten Wikipedia-Communities in fünf europäischen Ländern den Fotowettbewerb "Wiki Loves Public Art", um so viele Bilder wie möglich unter freier Lizenz zur Verfügung stellen zu können. In Österreich sind (Freizeit-)Fotografen in Wien und Linz gefordert.

Abarbeitung einer Liste

Von 1. bis 31. Mai läuft der Wettbewerb, der auch in Schweden, Spanien, Israel und Finnland stattfindet. Dabei geht es aber nicht um willkürliches Zusammentragen von Denkmalfotos, sondern um die Abarbeitung einer online zu findenden Liste. In Österreich sucht das Medienarchiv Wikimedia Commons dementsprechend Fotos von knapp 1.500 Objekten. Unter den besten Einreichungen werden Sachpreise und Gutscheine im Wert von 1.000 Euro vergeben, die zehn besten Bilder aus den einzelnen Ländern werden zudem an eine internationale Jury weitergeleitet.


Links
wikilovespublicart.at
Liste der gesuchten Kunstwerke in Wien
Liste der gesuchten Kunstwerke in Linz
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Sensibilisierung

Neben der Ergänzung der umfangreichen Datenbank wollen die Veranstalter mit der Aktion auch eine Sensibilisierung im Umgang mit Urheberrecht und weiteren rechtlichen Rahmenbedingungen erreichen, wie es in einer Aussendung heißt. Das Projekt ist eine Ergänzung zum vor knapp zwei Jahren gestarteten "Wiki Loves Monuments", das im Herbst dieses Jahres verlängert werden soll. Allein im vergangenen Jahr hat diese Aktion 350.000 Fotos denkmalgeschützter Objekte von 15.000 Fotografen aus 33 Ländern hervorgebracht.