San Francisco. Facebook weiß viele über seine NutzerInnen, es kennt ihre Freunde, ihren Arbeitsplatz, ihre Ausbildung, ihr Geschlecht und sieht was man so macht und braucht. Facebook weiß natürlich auch wann man Geburtstag hat und grundsätzlich ist es nicht so schwer herauszufinden, ob AnwenderInnen gerade krank sind. Also wieso dann nicht auch wieder ein neues Geschäftsfeld daraus eröffnen?

Dies dürften sich nun die Facebook-Entscheidungsträger genauer überlegt haben und wollen rund um das Thema Gesundheit tatsächlich neue Services anbieten. Dies berichten US-Medien unter Berufung auf informierte Kreise und Personen, die anonym bleiben wollen.

Kranksein und Gesund bleiben
Die Dienste sollen nicht nur das Thema "Krankheit" umfassen und hier etwa Informationsblogs und Gruppen von Betroffenen einschließen, sondern auch das Thema Prävention und Gesundheitsvorsorge. In den nächsten Monaten werden die Pläne finalisiert und dann bald erste Versuche gestartet, so die neuesten Meldungen dazu.

Datenschutz und Privatsphäre sind dabei natürlich jene Themen, denen man sich bei Facebook schon in der Planungsphase stellen muss, will man kein böses Erwachen erleben. Offizielle Stellungnahme gibt es noch keine.