Wien. (dab) Mit "Super Smash Bros." brachte Nintendo 1999 einen Klassiker für die Spielekonsole N64 heraus. Über die Jahre hat das Spiel an Fans und Wert nicht verloren: Auf Gebrauchtplattformen findet es für gut 50 Euro weiterhin zig Abnehmer, noch immer wird der Titel auf so manchem Turnier gespielt.

Gut zwanzig Jahre später veröffentlicht Nintendo nun mit "Super Smash Bros. Ultimate" den fünften und umfangreichsten Teil der Serie. Das Spielprinzip bleibt sich zwar treu: Verschiedenste Kämpfer hauen sich in einer Arena den Schädel ein und fügen einander dadurch Schaden zu. Je höher der Schaden, desto leichter kann der Gegner aus dem Ring geworfen werden.

Unzählige Variationen möglich

- © Nintendo
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Im beschaulichen Originaltitel gab es aber nur eine Handvoll Charaktere, Arenen und Gegenstände, die man einsetzen konnte. Nun sind die Variationsmöglichkeiten deutlich größer. 76 Kämpfer, 108 Arenen und unzählige Items stehen zur Auswahl, bis zu acht Spielfiguren können gleichzeitig gegeneinander kämpfen. Da kann schnell die Übersicht verloren gehen. Besonders für Anfänger könnte der Teil in all seiner Bunt- und Schnellheit überladen wirken. Abhilfe verschafft hier, dass die Charaktere durch Kämpfe erst nacheinander freigeschaltet werden müssen und man so Stück für Stück die unterschiedlichen Spielstile kennenlernt. Außerdem kann in den Optionen etwa eingestellt werden, wie häufig Gegenstände auftauchen. Dadurch lässt sich etwas Ordnung in das allzu bunte Effektgewirr bringen.

Seinen vollen Reiz entfaltet der Titel weiterhin im Spiel mit Freunden. Dank der unzähligen Möglichkeiten spielen sich die Duelle
abwechslungsreich, immer wieder ergeben sich skurrile Situationen. Auch in einem Online-Modus kann man gegen Kontrahenten seine Fähigkeit ausprobieren. Dieser Modus ist derzeit allerdings noch von
technischen Problemen wie Lags geplagt.

Das Testmuster wurde der
"Wiener Zeitung" vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Der Titel ist am
7. Dezember für die Nintendo Switch erschienen.