Die Ankündigung sorgte für Empörung und Entsetzen in der Gamerbranche und erwischte selbige wie aus heiterem Himmel: Die Walt Disney Co will mit dem Entwicklerstudio LucasArts eine Legende schließen.

Laut Medienberichten - etwa bei Kotaku - soll das Entwicklerstudio nach dreißg Jahren im Geschäft nun dem Ende entgegensehen. Disney hatte das Studio erst im letzten Jahr übernommen und sorgt nun für einen Sturm der Entrüstung bei Spielern und Star Wars-Fans.


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Aktuelle Projekte eingestellt
Laut den ersten Berichten sollen sämtliche aktuellen Projekte .- darunter auch die Titel, Star Wars: First Assault und Star Wars 1313, eingestellt werden. Die Mehrzahl der Mitarbeiter soll bereits entlassen sein, lediglich ein kleines Team soll sich um interne Projekte kümmern. Disney hat im letzten Jahr für das Lucasfilm- und LucasArts-Paket mehr als vier Milliarden Dollar bezahlt und sich somit die Rechte an Star Wars gesichert.

Die goldenen Zeiten
Das erste Adventure von Lucasfilm Games war Labyrinth (1986), doch der große Durchbruch kam ein Jahr später mit der Veröffentlichung von Maniac Mansion. Es folgte mit Zak McKracken ein weiterer Hit, der im Jahr 1990 zu einem der Höhepunkte in der Spielegeschichte führte - "The Secret of Monkey Island". "Monkey Island 2: LeChuck's Revenge" und "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" sowie "Maniac Mansion: Day of the Tentacle" sorgten für Furore. "The Curse of Monkey Island" veröffentlicht im Jahr 1997 war das letzte 2-D-Adventure aus dem Hause LucasArts, es folgte mit Grim Fandango (1998) das erste 3D-Adventure.

Danach folgte die große Zeit der Star Wars-Spiele - von Rebel Assault über Knights of the Old Republic und Star Wars: The Force Unleashed bis hin zu Lego Star Wars und Star Wars Galaxie, Kinect Star Wars und Angry Birds Star Wars (gemeinsam mit Roxio). Die aktuellen Projekte - Star Wars: First Assault und Star Wars 1313 - sollen überraschender Weise nicht mehr in den Handel kommen, so erste Meldungen.