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Wien. (aum) Es geht nach Griechenland für Freunde der Assassin’s-Creed-Serie. Der elfte Teil der Meuchelmörder-Saga trägt den Titel "Odyssey" und erscheint am 5. Oktober. Die "Wiener Zeitung" hatte Gelegenheit, das Spiel im Vorfeld ein paar Stunden anzuspielen.

Zu Beginn schlüpft man in die Rolle von König Leonidas, der 480 v. Chr. mit seinen Spartanern gegen die Perser kämpft. Ein erstes Gemetzel ist rasch gewonnen. Dann ein plötzlicher Filmschnitt. Der Spieler sucht sich einen Charakter aus. Die Optionen sind eine Frau - Kassandra - und ein Mann namens Alexios. Dann landet man auf der Insel Kefalonia. Wie das zu den Spartanern passt, wird man hoffentlich noch erfahren.


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Entwickler Ubisoft wartet bei "Odyssey" im Vergleich zu den anderen Titeln mit einer Neuerung auf, die er "entscheidungsgetriebene interaktive Geschichte" nennt. Einfacher ausgedrückt: Im Verlauf des Spiels hat man des Öfteren die Wahl zwischen mehreren Handlungsweisen, die dann Auswirkungen auf den Verlauf des Spiels haben, auf die Reaktion des Umfelds und laut Ubisoft letztlich auch auf das Ende der Geschichte. Neu sind mögliche Romanzen, die der Spieler eingehen kann. Diese können unabhängig vom Geschlecht eingegangen werden (hetero- und homosexuelle Beziehungen sind möglich). Abhängig vom Geschlecht sollen diese mehr oder weniger leicht zu beginnen sein. So bewegt sich das Action-Adventure immer mehr Richtung Rollenspiel.

Zumindest der Anfang des Spiels ist von diversen Lakaiendiensten geprägt, die man für seinen ganovenhaften Ziehvater erledigen muss. Hier wird Geld eingetrieben, dort Holz gesucht, schließlich eingebrochen und letztlich dezidiert gemeuchelt. Ganz schön lästig kann es werden, wenn sich ein Kopfgeldjäger an die Fersen der Spielfigur heftet. Im Test scheiterte sie mehrfach im Duell und konnte den groben Schlächtling erst mit einer List in die Unterwelt schicken.

Von der Grafik, dem Spielfluss und dem Lokalkolorit (Passanten sprechen wirklich Griechisch) ist das Spiel jedenfalls vielversprechend.