• vom 07.06.2018, 11:47 Uhr

EU für mich

Update: 07.06.2018, 18:23 Uhr

Europäische Union

Der EU-Ratsvorsitz Österreichs




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Von WZ Online / ja

  • Die Schwerpunkte sollen umweltfreundlich umgesetzt werden.

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Der EU-Vorsitz steht jedes halbe Jahr einem anderen Mitgliedsland zu. In der zweiten Hälfte 2018 ist Österreich an der Reihe. Damit übernimmt der österreichische Bundeskanzler den Vorsitz im  Europäischen Rat, der Versammlung der  Staats- und Regierungschefs der EU. Österreich ist damit verantwortlich für die Organisation der Tagungen des Rats, dessen Agenda und - weitgehend hinter den Kulissen - für die Entwicklung von Kompromissen und Alternativen bei festgefahrenen Positionen.

Auf der Ebene  der Minister, im Rat der Europäischen Union, hat Österreich nominell ebenfalls den Vorsitz. Allerdings gibt es hier seit mehr als 10 Jahren die sogenannten Trio-Vorsitzdenen: Die Vertreter von drei aufeinanderfolgenden Ländern erarbeiten gemeinsame Programme für eineinhalb Jahren. Die aktuelle Dreiergruppe besteht aus Estland, Bulgarien und Österreich. 2019/20 sind Rumänien, Finnland und Kroatien an der Reihe. Das Arbeitsprogramm der Dreiergruppe hat die Schwerpunkte:

● Arbeitsplätze, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
● Bildung, Gleichberechtigung und soziale Sicherheit
● Energieunion und Klimaschutz
● Freiheit, Sicherheit und Recht
● Globales Auftreten der EU

Information

EU-Ratsvorsitz
2018
erste Hälfte:
Bulgarien
zweite Hälfte:
Österreich
2019
erste Hälfte:
Rumänien
zweite Hälfte:
Finnland
2020
erste Hälfte:
Kroatien
zweite Hälfte:
Deutschland

Die ausführliche Darstellung der Ziele liegen als PDF in deutscher und englischer Sprache vor.

Als Motto des Ratsvorsitzes hat Österreich Ein Europa, das schützt gewählt. Erklärtes Ziel ist die Stärkung des Subsidiaritätsprinzips. Die Europäische Union soll sich auf die großen Fragen konzentrieren, die einer gemeinsamen Lösung bedürfen, und sich in kleinen Fragen zurücknehmen, in denen die Mitgliedstaaten oder Regionen selbst besser entscheiden. Dadurch soll dem Wahlspruch der EU In Vielfalt geeint Rechnung getragen werden.

Ein besonderes Anliegen ist die Durchführung nachhaltiger und umweltschonender Veranstaltungen. Dazu gehört die Wahl des Hauptveranstaltungsorts, des Austria Centers Vienna (ACV), das mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert ist, wie ein Leitfaden für Teilnehmer der Tagungen. Inhaltlich wird das Thema auf der Konferenz "Events for a Greener Europe – Green Events Austria Conference 2018" am 5. und 6. Juli behandelt.





Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-04 11:58:26
Letzte Änderung am 2018-06-07 18:23:09

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