• vom 10.01.2018, 11:10 Uhr

Europachronik

Update: 10.01.2018, 14:40 Uhr

Lawinengefahr

Zermatt weiter von Außenwelt abgeschnitten




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Der Zugbetrieb liegt weiter lahm, tausende Wintersportler ausgeflogen.

Touristen warten auf ihren Platz im Hubschrauber.   - © APA/KEYSTONE, DOMINIC STEINMANN

Touristen warten auf ihren Platz im Hubschrauber.   © APA/KEYSTONE, DOMINIC STEINMANN

 Lokalisierung der abgeschnittenen Orte

 Lokalisierung der abgeschnittenen Orte© APAweb  Lokalisierung der abgeschnittenen Orte© APAweb

Zermatt/Sestriere. Die Bahnlinie in das wegen Lawinengefahr abgeschnittene Zermatt im Kanton Wallis wird doch nicht wie geplant eröffnet. Bei den Räumungsarbeiten seien größere Schneemassen als erwartet vorgefunden worden. Die Strecke bleibe bis auf weiteres geschlossen.

"Die Schneemassen stammen von einer Lawine aus den Vortagen und waren beim vorherigen Erkundungsflug mit dem Helikopter nicht zu erkennen", hieß es am Mittwochvormittag auf der Website. Der weltberühmte Wintersportort war wegen Schneemassen und Lawinengefahr seit zwei Tagen wie andere Orte im Wallis auch von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 13.000 Feriengäste saßen allein in Zermatt seit Montag fest, im Saas-Tal waren es weitere 2.000 Urlauber.

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 Luftbrücke

Aus Zermatt waren am Dienstag über eine Luftbrücke per Hubschrauber ein paar Dutzend Touristen ausgeflogen worden. Die meisten Gäste harrten aber aus und warteten darauf, dass die Skipisten wieder geöffnet werden. Nach Tagen mit dichtem Schneetreiben und Nebel waren die Menschen in Zermatt am Mittwoch bei Sonnenschein erwacht.

Auch in den italienischen Alpen sind zahlreiche Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt. Im Wintersportort Sestriere verschüttete bereits in der Nacht auf Dienstag eine Lawine ein Ferienhaus. Verletzt wurde aber niemand. Nicht nur im Piemont hielt Schnee die Einsatzkräfte in Atem. Im Aostatal war gebietsweise die höchste Lawinenwarnstufe 5 verhängt worden. Für Mittwoch wurde sie in der ganzen Region auf 4 gesetzt. Auch in Südtirol war die Lage angespannt.





Schlagwörter

Lawinengefahr, Schweiz

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Dokument erstellt am 2018-01-10 11:11:29
Letzte nderung am 2018-01-10 14:40:52



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